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Klinische Anästhesiologie

In ihrem langjährigen Bestehen hat die Klinik für Anästhesiologie ihr Leistungsspektrum kontinuierlich weiterentwickelt. Die operativ und konservativ tätigen Fachgebiete werden in 17 Operationssälen und an zahlreichen speziellen Arbeitsplätzen (Angiographie, CT und MRT, Endoskopie, IVF) anästhesiologisch betreut. Im Jahre 2009 wurden an den Standorten Neubrandenburg und Altentreptow insgesamt über 14.000 Anästhesien mit insgesamt über 1.300.000 Anästhesieminuten durchgeführt.

In unserer Klinik kommen alle Verfahren der modernen Anästhesie zum Einsatz:

Allgemeinanästhesie

  • Intravenöse Kurznarkosen
  • Balancierte Anästhesie mit Larynxmaske oder Intubation
  • Total intravenöse Anästhesie (TIVA)

Regionalanästhesie

  • Rückenmarksnahe Anästhesie
  • Spinalanästhesie (2.800-3.200/Jahr)
  • Lumbale Epiduralanästhesie in der Geburtshilfe
  • Thorakale Epiduralanästhesie (550-700/Jahr)
  • Peripheren Nervenblockaden (Single-Shot- und Kathetertechnik)
  • Blockade des Plexus cervicalis
  • Gezielte Blockade peripherer Nerven mit Stimulationtechnik und sonographiegestützt

Die Klinik verfügt über große Erfahrung in der Regionalanästhesie. Regelmäßig wird zu diesem Themenbereich der "Regionalanästhesie-Workshop" durchgeführt, der durch die Verbindung von Theorie und Praxis ein intensives Erlernen und Training der modernen Regionalanästhesieverfahren ermöglicht.In diesem Jahr fand der 28. Workshop am Klinikum statt.

Aber auch andere aktuelle Themen werden im Rahmen des regelmäßig stattfindenen "Anästhesie-Stammtisches" mit Gästen und auswertigen Kollegen diskutiert.

Ein weiterer Bereich ist die geburtshilfliche Anästhesie. Im Jahr 2009 waren 860 Entbindungen, davon betreuten wir 289 Sectio caesarea (Kaiserschnittt). Das Standardverfahren ist die Spinalanästhesie. Zur Geburtsunterstützung bieten wir die Anlage einer Periduralanästhesie an.

Die Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin betreibt im Klinikum in Neubrandenburg einen Aufwachraum (AWR) mit 14 Plätzen. Dort werden jährlich ca. 10 000 Patienten betreut. Er ist mit moderner Überwachungstechnik ausgestattet und ist logistisch günstig zwischen den beiden Operationstrakten gelegen. Selbstverständlich können Eltern und Angehörige von behinderten Patienten den Aufwachraum nach Absprache besuchen und somit zum Wohlbefinden des Patienten beitragen.

Stand 01.11.2013