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Intensivmedizin

Auf unserer anästhesiologisch geleiteten, interdisziplinären operativen Intensivstation kann durch Einsatz modernster Therapieverfahren und Medizinitechnik vielen schwerstkranken, lebensbedrohlich oder schwerstverletzten Menschen geholfen werden. Die Behandlungsschwerpunkte finden sich in der postoperativen Patientennachsorge, der Behandlung von Patienten mit schwersten chirurgischen, neurochirurgischen, traumatologischen und neurologischen Erkrankungen, sowie schwersten internistischen Krankheitsbildern. Im Besonderen stellt die Behandlung des akuten Lungenversagen (ARDS) im Rahmen unterschiedlicher Vorerkrankungen eine Therapiespezialisierung dar. Hier kommen moderne Beatmungskonzepte, manuelle oder technisch assisitierte Lagerungstherapien und ggf. eine Stickstoffmonoxidinhalation zur Anwendung.

Mittelfristig ist die Einbindung einer Hochfrequenzbeatmung und einer extrakorporalen Kohlendioxidelemination in das Behandlungskonzept vorgesehen. Rund um die Uhr bemühen sich Schwersterm, Pfleger und Arzte mit speziell intensivmedizinischer Ausbildung mit großen Engagement, den Patienten in dieser schweren Phase ihres Lebens so viel wie möglich Lebensqualität wiederzugeben.

Im Jahr 2009 wurden 1.339 Patienten mit insgesamt 5.307 Behandlungstagen behandelt. Die durchschnittliche Verweildauer betrug 4,0 Tage. Beatmungspflichtig waren 520 Patienten mit einer durchschnittlichen Beatmungsdauer von 170 Stunden.

Unsere Station verfügt über 18 Therapieplätze, an denen im vollen Umfang eine komplexe Intensivtherapie einschließlich verschiedenster Organersatzverfahren durchgeführt werden kann.

Interventionell und diagnostisch bietet unsere Intensivstation folgende Verfahren an
  • videoassistierte Bronchoskopie im Rahmen diagnostischer und interventioneller Verfahren
  • Dialatationstracheotomie (Fantoni, Blue Rhino, Blue Dolphin)
  • Anlage von perkutanen endoskopisch assistierten Gastrostomien ( PEG ) in interdisziplinärer Zusammenarbeit
  • Leberersatz unter Einsatz des SPAD - Verfahrens (single pass albumin dialysis)
  • kontinuierliche Nierenersatztherapie
  • erweitertes hämodynamisches Monitoring (PiCCO , PAK, LiDCO, Vigileo)
  • differenziertes Neuromonitring (BIS, evozierte Potentiale zur Therapiekontrolle, Steuerung eines Barbituratkomas)
Stand 11.07.2011