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Schmerztherapie

Die Abteilung für Schmerztherapie gliedert sich in einen Akutschmerzdienst und in eine Schmerzambulanz für Patienten mit vor allem chronischen, krankheitsbedingten Schmerzen. Der Akutschmerzdienst ist für die perioperative Schmerztherapie der Patienten am Klinikum verantwortlich. Unter seiner Initiative wurden interdisziplinäre Vereinbarungen zur Erhebung von Standards in der perioperativen Schmerztherapie erhoben und Stufenkonzepte zur Behandlung der akuten Schmerzen im Zusammenhang mit Operationen entwickelt und umgesetzt.

Dazu wurden sowohl Anästhesisten als auch die Kollegen der operativen Abteilungen und vor allem auch die Schwestern und Pfleger der jeweiligen Stationen und des Aufwachraumes geschult und im Umgang mit den Schmerztherapiestandards trainiert. Das regelmäßige Erfragen und Dokumentieren der Schmerzstärken in Ruhe und Belastung an Hand einer 11-stufigen numerischen Ratingskala gehört seitdem zum Standard.

Als aktives Mitglied des multizentrischen, interdisziplinären Benchmarkprojektes “Qualität in der postoperativen Schmerztherapie – QUIPS“ zur Verbesserung der Akutschmerztherapie operativer Krankenhäuser, an dem mittlerweile über 100 Kliniken im deutschsprachigen Raum teilnehmen, erfüllen wir ebenfalls Anforderungen des Qualitätsmanagements. Durch die Erhebung von standardisierten Qualitätsindikatoren erhalten wir ein Feedback und eine Analyse zur Verbesserung der Ergebnisqualität.

Der Akutschmerzdienst wird getragen durch 2 Krankenschwestern mit Weiterbildung zur algesiologischen Fachassistenz sowie einen Facharzt für Anästhesiologie. Im Rotationssystem verstärken weitere Ärzte sowie extra geschulte Schwestern der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin den Akutschmerzdienst, so dass über 365 Tage im Jahr eine akutschmerztherapeutische Versorgung der Patienten angeboten werden kann.

Insgesamt betreuten wir an den Standorten Neubrandenburg und Altentreptow jährlich über 500 Patienten mit Periduralkathetern und über 600 Patienten mit peripheren Schmerzkathetern.

Technisch ausgestattet sind wir mit 29 elektronischen Pumpen zur patientenkontrollierten Applikation der Schmerzmedikation über die Katheter.

Zweimal täglich erfolgt eine Visite durch die Akutschmerztherapie, in der die Patienten hinsichtlich der Zufriedenheit mit der Schmerztherapie befragt, Katheterlage und eventuelle Komplikationen zuverlässig erfasst und auch technische und organisatorische Aspekte geklärt werden.

Stand 09.07.2011