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Feierliche Eröffnung des Kataraktzentrums am 15. März 2006

Am Mittwoch, dem 15. März 2006, wurde das Kataraktzentrum der Klinik für Augenheilkunde im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum durch Frau Gudrun Wegner, Geschäftsführerin des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums, Herrn Professor Dr. med. Helmut Höh, Chefarzt der Augenklinik, und Herrn Dr. med. Mathias Schwanengel, Oberarzt des Kataraktzentrums, feierlich eröffnet. Das Kataraktzentrum vereint die ambulante und die stationäre Behandlung von Patienten mit Grauem Star (Katarakt).

Die Einrichtung des Kataraktzentrums nahm die Klinik für Augenheilkunde des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums zum Anlaß, um gemeinsam mit etwa 100 Gästen (darunter auch Mitglieder des Aufsichtsrates und der

Frau Gudrun Wegner, Geschaeftsfuehrerin des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums, bei der Begruessungsansprache

Krankenhausleitung) am 15. März 2006 eine feierliche Einweihung zu begehen. Nach einer Begrüßungsansprache von Frau Gudrun Wegner, Geschäftsführerin des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums, stellten Herrn Professor Dr. med. Helmut Höh, Chefarzt der Augenklinik, und Herr Dr. med. Mathias Schwanengel, der Oberarzt des Kataraktzentrums, das Konzept und die Arbeitsabläufe des Kataraktzentrums vor. Frau Wegner, assistiert von Herrn Professor Höh und Herrn Dr. Schwanengel, durchschnitt das Band und gab somit das Kataraktzentrum offiziell frei. Jetzt hatten die Gäste die Möglichkeit, die Räume des Kataraktzentrums zu besichtigen und sich von den Schwestern und Ärzten des Kataraktzentrums die Arbeitsbereiche und –abläufe erläutern zu lassen. Offensichtlich bereitete das Stöbern in den Schwestern- und Arztzimmern, den Gästezimmern und dem Umkleidebereich am OP-Trakt viel Freude, die Einladung wurde rege angenommen. Eine Einladung zum Buffet rundete die gelungene Einweihungsfeier ab.

Mitglieder des Aufsichtsrates und der Krankenhausleitung, Mitarbeiter des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums und der Augenklinik, Vertreter von Krankenkassen und zahlreiche Gaeste nahmen an der Eroeffnungsveranstaltung des Kataraktzentrums teil.

Der Anteil ambulant durchgeführter Eingriffe nimmt stetig zu und erfordert von den Kliniken strukturelle Veränderungen. Das betrifft auch die Klinik für Augenheilkunde des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums Neubrandenburg. Patienten mit Grauem Star (Katarakt) stehen im Mittelpunkt des neu eröffneten Kataraktzentrums der Augenklinik. Wurden bislang die Patienten danach getrennt, ob die Kataraktoperation stationär oder ambulant, mit oder ohne bereits erfolgte Voruntersuchung durchgeführt werden sollte, so wird nun die Behandlung der Kataraktpatienten in einem Zentrum zusammengefaßt. Für die Patienten und die Mitarbeiter der Augenklinik ergeben sich hieraus viele Vorteile, wie die Erhöhung der Effizienz durch kürzere Wege und patientenzentrierte Behandlung, eine Steigerung der Qualität, kürzere Wartezeiten und optimierte Behandlungsabläufe. Ziel der Organisationsstruktur ist es, nicht den Patienten zu den einzelnen medizinischen Leistungen zu bringen, sondern die Leistungen um den Patienten herum zu gruppieren. Es kommt sozusagen nicht der Patient zur Leistung, sondern die Leistung zum Patienten. Die Umsetzung dieses Konzeptes ist im Kataraktzentrum in hervorragender Weise gelungen. Die Untersuchungstechnik und die Räume wurden so um die Anmeldung des Kataraktzentrums herumgruppiert, daß keine Entfernungen von mehr als fünf bis sechs Metern überwunden werden müssen. Diese patientenzentrierte Anordnung wird von den überwiegend älteren Patienten dankbar angenommen.

Patienten mit Grauem Star haben ab sofort in den Mitarbeitern des Kataraktzentrums einen festen Ansprechpartner. Nachdem der Augenarzt bei einem Patienten die Indikation zur Kataraktoperation gestellt hat und sich der Patient bei einem ambulant geplanten Eingriff seinem Hausarzt zur Beurteilung der OP-Fähigkeit vorgestellt hat, kommt der Patient in das Kataraktzentrum. Hier wird er von den Schwestern aufgenommen, seine Daten werden erfaßt und alle erforderlichen Voruntersuchungen, wie Brechwertbestimmung, Sehschärfenprüfung, Augeninnendruckmessung, Augenlängenmessung und Berechnung der Intraokularlinsenstärke, werden durchgeführt. Anschließend untersucht der Stationsarzt des Kataraktzentrums das Auge, legt fest, ob eine ambulante Operation möglich ist, eine stationäre Aufnahme erfolgen sollte oder eine Vorstellung bei einem internistischen oder anästhesiologischen Fachkollegen erforderlich ist, und bespricht mit dem Patienten die Operation und das weitere Vorgehen. Dann wird der Patient in die OP-Vorbereitung gebracht und in einem von zwei modernen OP-Sälen operiert.

Eroeffnung des Kataraktzentrums

Nach der Operation besteht für ambulante Patienten die Möglichkeit, sich im Ruheraum des Kataraktzentrums zu erholen und bei einer Tasse Kaffeee, Tee oder Wasser wieder Kräfte zu sammeln. Zwei Stunden nach der Operation können die Patienten nach einer ärztlichen Kontrolluntersuchung die Klinik wieder verlassen. Die stationären Patienten werden in ihre Zimmer gebracht.

Eine weitere Neuerung sind die in direkter räumlicher Nähe zum Kataraktzentrum eingerichteten attraktiven Gästezimmer. Patienten, die wegen eines längeren Anfahrtsweges bereits am Vortag anreisen oder nach der Operation noch eine Nacht im Krankenhaus verbringen möchten, können hier günstig übernachten und ersparen sich so eine zeitige und stressige An- bzw. Abreisereise am OP-Tag.

Stand 02.11.2005