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Berufliche Perspektiven in der Heimat vorgestellt

Viele Schüler nutzen in der Beruflichen Schule des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums (ehem. Einstein Gymnasium) die Chance, sich über Studium und Beruf zu informieren.

Berufliche Perspektiven in der Heimat vorgestellt

Kristin Steuck und Carsten Seidel, die an der Beruflichen Schule lernen, informieren Schüler über Ausbildungsinhalte, darunter die Wiederbelebung von Säuglingen. FOTO: JÖRG SPREEMANN

„Arzt wäre schon nicht schlecht“, sagt Christopher Wirks über seinen Berufswunsch. Trotzdem erkundigt er sich in der Aula des Einstein-Gymnasiums am Stand des Unternehmens Heinrich Schütt Stahlhandel über Ausbildungsberufe. „Ich will mich nicht auf eine Idee versteifen“, begründet der Achtklässler. Für ihn könnte der Beruf eines Kaufmanns im Groß- und Außenhandel in Frage kommen, eventuell mit anschließendem Studium zum Betriebswirt, empfiehlt Verwaltungschefin Sylvia Pitschak. Der Stahlhandel präsentiere sich zum ersten Mal auf dem Orientierungslauf für Studium und Beruf, der insbesondere Neubrandenburger Gymnasiasten ansprechen soll. „Es wird zunehmend schwieriger, Lehrstellen zu besetzen“, berichtet Pitschak. Insbesondere bei kaufmännischen Berufen sei der Wettbewerb um die Bewerber in vollem Gange.

Sichtlich zufrieden mit der Resonanz beim vierten Orientierungslauf in der Welt der Berufe ist Christine Lorenz. Die Bildungskoordinatorin im Neubrandenburger Rathaus freut sich über die Schülertrauben an den Ständen. Erstmals seien in diesem Jahr Mädchen und Jungen ab Klasse 7 eingeladen, zwei Stufen früher als bisher. „Wir wollen erreichen, dass sich die jungen Leute eher orientieren, welchen Berufsweg sie einmal gehen wollen“, begründet Lorenz.

Auch Neubrandenburg biete berufliche Perspektiven. Sie verweist auf heimische Unternehmen wie Webasto oder Weber Maschinenbau, Sparkasse, data experts sowie Stadtwerke und Klinikum, die sich neben Hochschule Neubrandenburg und Uni Greifswald präsentieren. Am diesjährigen Orientierungslauf beteiligen sich laut Lorenz mehr als 30 Anbieter. „So viele hatten wir hier noch nie“, vergleicht sie mit den Vorjahren.

Kristin Steuck und Carsten Seidel, die an der Beruflichen Schule des Bonhoeffer Klinikums lernen, informieren Schüler über Ausbildungsinhalte, darunter die Wiederbelebung von Säuglingen. FOTO: JÖRG SPREEMANN

Stand 21.03.2010
Contributors: Quelle: NK100319