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EDIUM - Ergebnisqualität bei Darmkrebs: Identifikation von Unterschieden und Maßnahmen zur flächendeckenden Qualitätsentwicklung

Studienträger: Deutsche Krebsgesellschaft

Studienleitung: Dr.med.S.Wesselmann & Dr.rer.medic.Kowalski

Durchführung der Studie:

Es handelt sich um eine multizentrische, prospektive Beobachtungsstudie mit konsekutiver (Voll-)Erhebung der patientenseitig berichteten (Patient-Reported Outcome – PROs) und klinischen Ergebnisqualität. Die Erfassung der PROs erfolgt prä- und posttherapeutisch nach 12 Monaten mit Op-tion zur späteren Nachbefragung, zu jedem Zeitpunkt wahlweise papier- oder webbasiert. Die Daten werden verknüpft mit den zentrumsseitig dokumentierten klinischen und Behandlungsmerkmalen so-wie mit Struktur- und Prozessmerkmalen der Kliniken. Eingeschlossen werden sollen bis zu 7.000 Pati-entinnen und Patienten aus 100 zertifizierten Darmkrebszentren. Gemeinsam mit Angaben zur Über-lebensrate und zum Auftreten therapieassoziierter Komplikationen werden die PROs genutzt, um Un-terschiede in der Ergebnisqualität zu identifizieren.

Ziel der Studie:

Die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Darmkrebs unterscheidet sich je nach Krankenhaus erheblich. Bislang gibt es jedoch kaum Untersuchungen dazu, ob das auch den Behandlungserfolg beeinflusst. Das Projekt EDIUM untersucht, ob sich die Ergebnisqualität in darmkrebsbehandelnden Krankenhäusern in Deutschland unterscheidet (Primärziel). Sollte dies der Fall sein, wird im zweiten Schritt untersucht, inwiefern sich die Unterschiede durch bestimmte Merkmale der Krankenhäuser erklären lassen (Sekundärziel). Aus diesen Ergebnissen sollen dann Ursachen und Maßnahmen abgeleitet werden, um unterdurchschnittliche Behandlungserfolge zu verbessern (Projektziel 3). Darüber hinaus können hemmende sowie förderliche Faktoren der standardisierten Erfassung des Behandlungserfolges identifiziert werden (Projektziel 4).

Stand 15.05.2019