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Klinikum legt Babys einen Schlafsack in die WiegePRÄVENTION: Mediziner klären auf, wie die Gefahr des plötzlichen Säuglingstodes zu verringern ist. NEUBRANDENBURG (KB/MG). Am Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum wird die Gesundheitsvorsorge zur Vermeidung des plötzlichen Säuglingstodes verstärkt. Seit Monatsbeginn erhalten alle Frauen, die im Kreißsaal des Krankenhauses entbinden, bei der Entlassung ein Geschenk zum Wohle ihrer Kinder – einen Schlafsack. Darin schlafen Babys nach Ansicht der Mediziner am sichersten. Der plötzliche Säuglingstod ist der völlig unerwartete Tod eines zuvor gesunden Säuglings, für den sich bis heute keine vollständige Erklärung finden lässt. Obwohl es keine Möglichkeiten gibt, eine solche Tragödie vorherzusehen, haben Mediziner einige Faktoren ermittelt, die das Risiko erhöhen. Landesweit läuft seit einigen Jahren eine Aufklärungskampagne, die Eltern über einige Grundregeln für den Umgang mit ihren Kindern informiert. Etliche davon beziehen sich auf die optimale Schlafumgebung für Säuglinge. Obenan stehe eine rauchfreie Umgebungen, betonen die Mediziner. Der Raum darf zudem nicht zu warm sein. Die Kinder sollten in Rückenlage schlafen und sind am besten im Schlafsack aufgehoben. Bettdecken und Kissen gehören nicht in ein Kinderbett, wird gewarnt. Es besteht sowohl Erstickung- als auch Überwärmunggefahr. Neben den aufklärenden Gesprächen zwischen dem Fachpersonal in Frauen- und Kinderklinik und den Müttern, werden die Eltern auch über Faltblätter und Informationstafeln auf das Thema aufmerksam gemacht. Das Schlafsack-Geschenk soll helfen, die Präventionsmaßnahmen vom ersten Tag an zu Hause konsequent anzuwenden. Auf diese Weise will das Neubrandenburger Klinikum einen Beitrag leisten, dass Neugeborene noch ein wenig sicherer in das erste Lebensjahr starten können. Mutter Regina Kelm mit ihrer Tochter Elina nimmt das Geschenk aus den Händen von Dr. Peggy Hanff, Oberärztin in der Klinik für Kinder und Jugendmedizin, und Professor Roland Sudik, Chefarzt der Frauenklinik, entgegen.
Stand
24.08.2011
(Quelle/Nordkurier: 04.06.2007)
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