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Altershirndruck - häufig und doch wenig bekannt

PD Dr. med. habil. Michael Fritsch informiert über Diagnostik und Therapie beim Gesundheitsforum DBK am 10. Juli - Bitte Raumänderung beachten

Altershirndruck - häufig und doch wenig bekannt

PD Dr. med. habil. Michael Fritsch

Ein kleinschrittiger, schlurfender Gang, ein Nachlassen des Kurzzeitgedächtnisses, Gleichgewichtsstörungen und Inkontinenz werden häufig mit dem normalen Alterungsprozess erklärt, manchmal auch als Parkinson oder Alzheimer-Krankheit falsch diagnostiziert. „Dabei können diese Symptome ein Hinweis auf einen Normaldruckhydrocephalus sein, auch Altershirndruck genannt“, sagt der Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie, PD Dr. med. Michael Fritsch. Nach Ansicht von Experten sind mehr als 200.000 Deutsche im Rentenalter betroffen. Beim Normaldruck- oder Altershydrocephalus sind die Hirnkammern zwar durch einen chronischen Druckanstieg geweitet, dieser ist aber dezent. Wird die Krankheit richtig erkannt, kann ein kleines Implantat die Lebensqualität der Betroffenen enorm erhöhen – Gehfähigkeit, Orientierung und Gedächtnisleistung verbessern sich, Gleichgewichtsstörungen und Sturzneigung nehmen ab.

Wann sollten Angehörige und Hausärzte an diese Krankheit denken? Wie erfolgt die Diagnose? Wann ist eine Behandlung zu empfehlen?

Auskunft zu Diagnostik und Therapie gibt PD Dr. med. habil. Michael Fritsch, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie, beim Gesundheitsforum DBK am 10. Juli 2017 ab 17:00 Uhr in der Personalcafeteria (Haus S). Bitte beachten Sie die Raumänderung, die aufgrund eines Wasserschadens im Haus G nach den starken Regenfällen erforderlich war.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Stand 04.07.2017