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Gelungener Auftakt der Montagskolloquien

Rund 40 Interessenten kamen jetzt zur Informationsveranstaltung zum Thema Darmkrebsvorsorge zu der der Förderverein Onkologisches Schwerpunktkrankenhaus Neubrandenburg e.V. und das Tumorzentrum am Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum eingeladen hatten.

Dr. Thomas Thomsen, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 1 und Professor Dr. Michael Ernst, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie, gingen während der Veranstaltung auf verschiedene Aspekte des Darmkrebses ein und beantworteten die Fragen der Interessenten. Diese gelungene Aktion, so waren sich die Organisatoren einig, ist die Wiederauflage der Reihe Montagskolloquien des onkologischen Fördervereins. "Ich bin zuversichtlich, dass die Wiederbelebung der beliebten Vortragsreihe eine breite Resonanz und eine interessierte Zuhörerschaft finden wird", betonte Diplom-Psychologin und Vereinsvorsitzende Sabine Spilker. Die nächste Veranstaltung im Mai wird sich dem Thema Hautkrebs widmen (Referent: Dr. Paech, niedergelassener Hautarzt).

Seit 2002 werden im März bundesweit Veranstaltungen zur Thematik Darmkrebs durchgeführt. Unter dem Motto "Darmkrebsmonat März" werden in ganz Deutschland zahlreiche Aktionen von Kliniken und Ärzten, Gemeinden, Vereinen und Privatpersonen gebündelt, um auf die weitreichenden Konsequenzen einer möglichen Darmkrebserkrankung aufmerksam zu machen. Derzeit erkranken im gesamten Bundesgebiet jährlich etwa 73.000 Menschen an Darmkrebs, 27.000 sterben daran. Männer erkranken im Durchschnitt mit 69 Jahren, Frauen mit 75 Jahren. Darmkrebs ist eine heimtückische Erkrankung: er verursacht im Frühstadium keinerlei Beschwerden. Und genau das macht ihn so gefährlich. Andererseits ist ein früh erkannter Darmkrebs mit großer Wahrscheinlichkeit heilbar. Deshalb sind Prävention und Früherkennung so immens wichtig.

Stand 01.04.2010