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Vier Stationen bekommen Konturen

VON REINHARD WEHDEN NEUBRANDENBURG. „Die Steuergelder sind hier in guten Händen. Mit dieser Investition wird sich die medizinische Versorgung für die Kinder und ihre Familien in der Region verbessern.“ So schätzte gestern Harry Glawe, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, bei seinem Besuch auf der Baustelle des Kinderhauses amDietrich-Bonhoeffer-Klinikum ein.

Vier Stationen bekommen Konturen

Harry Glawe (links) aud der Baustelle des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin

Noch in diesem Jahr, im Dezember, soll das neue Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin an der Allendestraße seiner Bestimmung übergeben werden. 9,4 Millionen Euro Fördermittel werden für das Projekt bereit gestellt. Und wie Jens Drobek, für Technik und Bau amKlinikum zuständig, versicherte, komme man aus heutiger Sicht mit der Summe zurecht.

Glawe, dessen Fraktion in Neubrandenburg auch IHK, Kreisbauernverband und Fernmeldebataillon 801 besuchten, erinnerte im Klinikum im Gespräch mit Drobek, Prof. Dr. Hans-Joachim Feickert, dem Chefarzt der Pädiatrie, und Bereichspflegeleiterin Christina Waterstradt daran, wie die Abgeordneten vor vier Jahren bei ihrer Visite in der Kinderklinik noch nicht sagen konnten, woher man Mittel für den Um- und Ausbau nehmen könnte. Durch Umschichtungen innerhalb des Bereichs und den Einsatz des Neubrandenburger Stadtpräsidenten und Landtagsabgeordneten Günter Rühs (CDU), aber auch der Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider (SPD) habe man das Problem gelöst. Zwischen ersten Planungsschritten 1992 und dem Förderbescheid 2008 sind zwar Jahre ins Land gegangen, doch „nun bin ich froh, dass es so voran geht“, sagte Feickert. Die Handwerksfirmen und Baubetriebe – 78 Prozent des Auftragsvolumens ist an hiesige gegangen – bringen den Innenausbau zügig voran.

Noch 2009, nach der vollständigen Entkernung des „Hauses K“, hat das Gebäude genauso ausgesehen wie das Baubild Ende der 70er-Jahre. Doch jetzt bekommt das Innenleben des Kinderhauses Konturen, nimmt Zimmer für Zimmer der vier Stationen mit insgesamt 114 Betten Gestalt an. Statt der einstigen kleinen Buchten und Glaskästen sind große Zimmer mit Sanitärräumen zu erkennen. Der Platz für das Kinderkrankenhaus ist erweitert worden, indembisherigen Außen-Laufgänge mit einbezogen sind. Bei 40 bis 50 Prozent der kleinen Patienten werden künftig die Eltern im Krankenzimmer bleiben können.

Stand 16.05.2010 Quelle: NK100505