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Bei dieser Chance gab es für mich kein Überlegen

Wenn heute Nachmittag der neue Chefarzt der Klinik für Neurologie eingeführt wird, werden die Mitarbeiter Klinikums in ein bekanntes Gesicht blicken: das von Tobias Böttcher.

Bei dieser Chance gab es für mich kein Überlegen

Dr. Böttcher (l.), bei der Visite mit seinem Team

Am DBK wird heute der neue Chef für die 74 Mitarbeiter der Klinik für Neurologie offiziell eingeführt.

Zwar kam der Neurologe im November aus Rostock in das Haus. Von 2005 bis 2009 arbeitete er jedoch bereits als Oberarzt in der Klinik. Eigentlich sei er gar nicht richtig weg gewesen, sagt der 42-Jährige, neu sei für ihn nur die Position des Chefs. Als die Stelle am DBK frei wurde, war die schnelle Rückkehr für Dr. Tobias Böttcher eine klare Sache: „Bei dieser Chance gab es für mich kein Überlegen.“ Dabei sei es ihm nicht darum gegangen, auf Gedeih und Verderb Chefarzt zu werden, sondern um genau diesen Posten in der Viertorestadt, betont Böttcher. „Woanders wäre die Verknüpfung von Fulltime-Job und Familie sehr schwer geworden“, sagt Tobias Böttcher. Das sei ihm aber wichtig, weil er beweisen wolle, dass genau dies möglich sei.

Der gebürtige Rand-Berliner hat ursprünglich aus familiären Gründen Wurzeln in der Viertorestadt geschlagen: Seine Frau, die er beim Studium in Rostock kennenlernte, stammt aus Neubrandenburg und ist hier mittlerweile als Hautärztin niedergelassen. Gemeinsam haben die beiden ein Haus in Woggersin und eine Tochter im hiesigen Kindergarten.

Daneben reize ihn besonders die Chance, eigene Ideen bei der Arbeit mit seinen Mitarbeitern umsetzen zu können, sagt Böttcher. Und auch inhaltlich will der Neurologe neue Schwerpunkte in der Klinik setzen: Für seine Spezialisierungen „Entzündliche Erkrankungen des Nervensystems“ und „Lysosomale Speicherkrankheiten“ – sie entstehen durch Defekte in Zellstoffwechselprozessen – will Böttcher Spezialambulanzen aufbauen. Das sei besonders für die Patienten angenehm, weil sie trotz spezieller Therapien nicht stationär behandelt werdenmüssen, sagt Böttcher.

Stand 02.02.2011 Quelle: NK110202