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Chor hat es bis ins Fernsehen geschafft

JUBILÄUMSSCHAU 25 Tafeln berichten im Klinikum über Geschichte und Gegenwart des 50-jährigen Ensembles.

Chor hat es bis ins Fernsehen geschafft

Die Vokalgruppe sang zur Ausstellungseröffnung im Klinikum.

NEUBRANDENBURG (RW). Ein Jubilar stellt sich im Dietrich-BonhoefferKlinikum vor: Der Neubrandenburger Volkschor, der in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen begeht, hat eine Ausstellung über seine Geschichte und Gegenwart gestaltet und zeigt diese seit Montagabend auf dem langen Flur am Haupteingang. Eröffnet wurde die Schau mit Beiträgen der Vokalgruppe.

Die Exposition soll bis zum 23. Mai im Krankenhaus gezeigt werden und anschließend im Marktplatz-Center. In erweiterter Form gibt es noch im Herbst eine Sonderausstellung im Regionalmuseum.

Die 25 Tafeln gestaltete maßgeblich Andreas Nehls – besonders viele aktuelle Fotos steuerte Lothar Herpich bei. Insbesondere vor den historischen Fotos verweilten die Gäste der Vernissage, darunter auch viele der Ehrenmitglieder des Chors. „Es hängen so viele Erinnerungen daran“, hieß es oder „War das schön damals. Wir waren noch so jung.“

Der Keim für den heutigen Volkschor wurde am 11. Dezember 1961 gelegt, als der FDGB-Bezirksvorstand Interessenten und Funktionäre aus den Neubrandenburger Betrieben zur Gründung eines Arbeiter-Ensembles einlud, in dessen Mittelpunkt ein Chor stehen sollte. Schon am 14. Dezember 1961 hatte der damalige FDGB-Cor seine erste Probe: mit elf Frauen, einem Mann und einer Stimmgabel anstelle eines Klaviers. Der erste Chorleiter war Günter Wilsch. Margaret Schernau schloss sich mit ihrer Singegruppe dem FDGB-Chor an.

Beim Bezirksleistungevergleich der Chöre im Jahre 1967 erreichten die Neubrandenburger Sänger schon die „Oberstufe gut“. All das, dazu die Auftritte bei der Fernsehsendung „Alles singt“ 1979 mit dem Doppelquartett, dann 1980, 1981 und 1983 mit dem kompletten Chor ist auf den Tafeln zu sehen. Besonderer Raum wird den beiden Chorleiterinnen Jutta Lehmann – 38 Jahre lang war die „Chormutti“ dabei – und Lieselotte Nehls – 1993 übernahm „unsere Lilo“ das Zepter – gewidmet.

Stand 10.04.2011 Quelle: NK110330