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Von harmlos bis bösartig

Gesundheitsforum DBK am 11. Juni zu Erkrankungen der Mundschleimhaut

Von harmlos bis bösartig

AOK-Mediendienst

Mundschleimhaut-Erkrankungen sind in der Regel harmlos, können aber sehr schmerzhaft sein. Oft verschwinden sie von selbst. Einige Veränderungen müssen jedoch chirurgisch entfernt werden, z. B. ein Reizfibrom. Diese bindegewebige Wucherung entsteht durch dauerhafte Druckstellen, beispielsweise durch Prothesen. Auch Verletzungen der kleinen Speicheldrüsen können zu wiederkehrenden Schwellungen führen, die operiert werden müssen. Medikamentös hingegen wird eine Hefepilz-Infektion der Schleimhaut in der Mundhöhle behandelt, die sich durch weißliche Beläge zeigt.

Generell gilt: „Verbessert sich eine Mundschleimhaut-Veränderung nicht innerhalb von zwei bis drei Wochen, treten Blutungen auf oder vergrößern sich die Auffälligkeiten, sollte unbedingt ein Facharzt zur Abklärung aufgesucht werden“, sagt Dr. med. Dr. med. dent. Carsten Dittes. Bösartige Schleimhautveränderungen in der Mundhöhle sind selten. „Doch die Tendez ist steigend“, so Dr. Dr. Dittes. Inzwischen gehört das Mundhöhlenkarzinom zu den häufigsten Tumordiagnosen. Rechtzeitig erkannt und operiert, sind die Heilungsaussichten gut, so der Facharzt.

Wie gut- und bösartige Erkrankungen der Mundschleimhaut erkannt und behandelt werden können, darüber informiert Dr. med. Dr. med. dent Carsten Dittes, Chefarzt der Klinik Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und Plastische Operationen beim Gesundheitsforum DBK am 11. Juni 2018 ab 17 Uhr im Konferenzraum der Bethesda Klinik (Haus G).

Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Stand 05.06.2018