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Implantate gegen Schmerzen und Inkontinenz

Erstes Gesundheitsforum DBK nach der Sommerpause - Thema: Neurostimulation

Implantate gegen Schmerzen und Inkontinenz

Grafik: medtronic

Das Gesundheitsforum DBK meldet sich zurück aus der Sommerpause. Am 10. September geht es um die Therapie mit Neurostimulatoren.

Lassen sich starke chronische Rückenschmerzen weder durch Operation, noch durch Medikamente lindern, empfehlen Ärzte in bestimmten Fällen die epidurale Rückenmarkstimulation. Implantate, unter die Haut gesetzt, geben dabei schwache elektrische Impulse über eine rückenmarksnahe Elektrode ab, um die Weiterleitung von Schmerzsignalen ans Gehirn zu verhindern. Mehr als 100 Patienten konnte damit in den vergangenen 20 Jahren am Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum nach Auskunft des Neurochirurgen Dr. med. Jamal Assaf geholfen werden.

Klein, aber wirksam sind Neurostimulatoren auch bei anderen Krankheiten, so zur Behandlung von Harn- und Stuhlinkontinenz.Bei den Erkrankten funktioniert die Signalübertragung „volle Blase“ oder „voller Darm“ an das Gehirn nicht mehr. Mit Hilfe eines Schrittmachers können bei der sogenannten sakralen Neuromodulation jene Nervenfasern gesteuert werden, die Befehle als elektrische Signale vom Gehirn über das Rückenmark an Darm und Blase senden.

Welche Patienten profitieren von der Behandlung mit Neurostimulatoren? Ist für den Eingriff eine Vollnarkose notwendig? Bringen die Implantate Einschränkungen im Alltag mit sich? Übernehmen die Krankenkassen die Kosten?

Diese und andere Fragen zur Neurostimulation beantwortet Dr. med. Jamal Assaf, Leitender Oberarzt der Klinik für Neurochirurgie, beim Gesundheitsforum DBK am 10. September 2018 ab 17 Uhr im Konferenzraum in der Bethesda Klinik.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Stand 27.08.2018