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Jeden Tag ein weiteres Licht

Traditioneller Wichernkranz im Zentrum für Seelische Gesundheit des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums

Ergotherapeutin Regina Mahnke ließ am 1. Dezember im Beisein von Mitarbeitern und Patienten das erste Licht auf dem Wichernkranz im Foyer des Zentrums für Seelische Gesundheit leuchten. Jeden Morgen wird ein weiteres Licht folgen, so wie es Brauch ist.

Dieser besondere Adventskranz geht auf den Hamburger Theologen und Erzieher Johann Hinrich Wichern (1808-1881) zurück, wie Pastorin Anke Leisner von der Krankenhausseelsorge erläuterte. Johann Hinrich Wichern hatte sich einiger Kinder angenommen, die in großer Armut lebten, und betreute sie in einem alten Bauernhaus, dem Rauhen Haus. Weil die Kinder in der Adventszeit immer fragten, wann denn endlich Weihnachten sei, baute er 1839 aus einem alten Wagenrad einen Holzkranz mit 20 kleinen und vier großen Kerzen als Kalender. In kleinerer Ausführung und mit Tannengrün schmückt der Adventskranz heute viele Wohnungen.

Stand 02.12.2014