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Thrombose: Verschluss mit Lebensgefahr

Chefarzt Dr. med. Christian Keuneke spricht beim Gesundheitsforum DBK am 9. Januar 2017

In Deutschland sterben jedes Jahr mehr Menschen an Venenthrombose und Lungenembolie als durch Verkehrsunfälle, AIDS, Prostata- und Brustkrebs zusammen. Aktuelle Schätzungen gehen von bis zu 100.000 Todesfällen aus. Thrombose und Lungenembolie sind keinesfalls Alterserkrankungen; junge Menschen und Sportler können genauso betroffen sein wie Senioren und Schwerstkranke.

Von einer Thrombose sprechen die Ärzte, wenn ein Blutgerinnsel beispielsweise eine Vene verstopft. Diese Gefäßverschlüsse sind vor allem in den tiefen Bein- und Beckenvenen sehr gefährlich. Löst sich dort ein Teil des Gerinnsels ab, wird es mit dem Blutstrom über das Herz in die Lunge verschleppt. Dort verschließt es lebenswichtige Adern und es kommt zur lebensbedrohlichen Lungenembolie.

Wie lässt sich die Gefahr verringern, dass sich überhaupt ein Blutgerinnsel in den Venen bildet? Wer ist besonders gefährdet? Ist ein schmerzendes und geschwollenes Bein ein Zeichen für eine Thrombose? Welche Warnsignale deuten auf eine Lungenembolie hin? Welche Medikamente helfen? Was ist eine Kompressionstherapie? Sind lange Flugreisen ein Thrombose-Risiko? Darf ein Thrombose-Patient nach erfolgreicher Behandlung wieder in die Sauna?

Auf diese und andere Fragen zu Ursachen, Diagnostik und Therapie der Thrombose und möglicher schwerwiegender Folgen antwortet Dr. med. Christian Keuneke, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 4, beim Gesundheitsforum DBK am 9. Januar 2017 in der Bethesda Klinik (Haus G) in Neubrandenburg.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Stand 13.12.2016