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Volkskrankheit Osteoporose

Vortragsveranstaltung am 13. Juni - Klinik für Radiologie und Neuroradiologie lädt Fachleute und Patienten ein

Diagnostik und Therapieansätze bei der Volkskrankheit Osteoporose stehen im Mittelpunkt einer Vortragsveranstaltung am 13. Juni 2012 im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum, zu der die Klinik für Radiologie und Neuroradiologie Fachleute ebenso wie Patienten einlädt.

Unter Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, leiden weltweit etwa 200 Millionen Menschen. In Deutschland sind etwa 25 Prozent der Altersgruppe über 50 Jahre betroffen, überwiegend Frauen. Während der Veranstaltung werden Internisten, Neuroradiologen und Neurochirurgen über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten informieren. Dazu gehört u. a. die so genannte Radiofrequenz-Kyphoplastie, die bei schmerzhaften Wirbelkörperbrüchen angewendet werden kann. Bei dieser Methode geben die Mediziner einen speziell entwickelten gummiartigen Knochenzement in den porösen Wirbel. Er umschließt die feinen Wirbelstrukturen, ohne diese dabei zu zerstören. Anschließend härtet die aktivierte Substanz an Ort und Stelle aus. „Dank der Zugabe von Radiofrequenzenergie erreicht der ohnehin zähe Zement eine sehr hohe Viskosität. So lässt sich das Risiko von Zementaustritten in den sensiblen Bereichen minimieren und der Wirbel kann ohne zusätzliche Maßnahmen stabilisiert und gegebenenfalls aufgerichtet werden“, sagte Oberarzt Dr. Steffen Reißberg, Leiter des Bereiches Neuroradiologie. Vorteile für die Patienten liegen in der Regel neben der hohen Sicherheit in einer kurzen OP-Zeit und verkürzten Rekonvaleszenz. Seit diesem Jahr werden diese Eingriffe in lokaler Betäubung durchgeführt und von den Patienten gut toleriert.

Die Veranstaltung zum Thema Volkskrankheit Osteoporose findet am 13. Juni, von 16 bis 19 Uhr, im Konferenzraum der Bethesda Klinik am Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum statt

Stand 06.06.2012