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Deutscher Palliativtag in Rostock

Neubrandenburger Zentrum für Palliativmedizin gestaltet Programm aktiv mit

Deutscher Palliativtag in Rostock

Heidje Richter (l.), Dr. Goepel und Schwester Antje Brosche während einer Visite auf der Palliativstation

„Lotse werden“ ist das Motto des Deutschen Palliativtages 2013 am 20. und 21. September 2013 in Rostock. „Wir freuen uns, dass die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin die Veranstaltung nach Mecklenburg-Vorpommern vergeben hat“, sagt OA Dr. med. Axel Goepel, Leiter des Zentrums für Palliativmedizin am Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum. Der Internist und Palliativmediziner und die Diplompsychologin Heidje Richter haben als Mitglieder des Organisationsteams aktiv das Programm des Palliativtages mitgestaltet und werden auch als Referenten zu hören sein.

Die Neubrandenburger können auf langjährige Erfahrungen bei der ganzheitlichen Behandlung unheilbar Kranker verweisen. Vor 20 Jahren wurde am Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum die erste Palliativeinheit in Ostdeutschland errichtet. Zum Angebot des Zentrums für Palliativmedizin gehört heute neben einer 10-Betten-Station auch der Palliativmedizinische Konsildienst sowie die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV). Durch das SAPV-Team und deren Kooperationspartner werden jährlich etwa 180 Menschen während ihrer letzten Lebensphase zu Hause medizinisch, pflegerisch und psychosozial versorgt.

Die Rostocker Tagung dient dem fachübergreifenende Austausch zwischen Akteuren der Palliativmedizin und Hospizarbeit. Neben Fachvorträgen bietet der Palliativtag auch Veranstaltungen für interessierte Bürger zu Themen wie „Hilfen ohne Rezept bei Schmerzen, Unruhe oder Luftnot“ oder zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf an.

Stand 03.09.2013