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Neugier auf eine neue Klinik

Tag der offenen Tür

Neugier auf eine neue Klinik

Chefarzt Dr. Thomsen, führte die Besucher durch die Endoskopie-Abteilung

NEUBRANDENBURG. Das Interesse war groß: Schon fast eine halbe Stunde vor dem offiziellen Beginn drängelten sich die Neugierigen im zweiten Obergeschoss. Die Klinik für Innere Medizin 1 des DietrichBonhoeffer-Klinikums in Neubrandenburg lud am Wochenende zu einem Tag der offenen Tür ein. Seit der Eröffnung im August stehen Patienten und Mitarbeitern verbesserte Bedingungen zur Verfügung. Der Neubau entstand in 15 Monaten auf dem Dach des ehemaligen Technikgebäudes. Das Schweriner Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales förderte die Sanierung und Ausstattung mit 2,9 Millionen Euro. Große helle Räume sind entstanden. Darauf verwies Chefarzt Thomas Thomsen bei seinen Führungen. Alle halbe Stunde bewegten sich größere Gruppen durch die einzelnen Räume und die großzügigen Flure, 8.000 Quadratmeter insgesamt.

Dr. Thomsen stellte den Besucher die Räume für die Magen- und die Darmspiegelung vor. Die wohl häufigste Frage dabei war, ob die Eingriffe unter Narkose vorgenommen werden. Die Antwort lautete Ja. Im neuen hellen Aufwachraum können sich die Patienten nach dem Eingriff unter der kontinuierlichen Betreuung einer Fachschwester erholen. Stolz präsentierte der Chefarzt auch die neue Aufbereitung von Endoskopen und Instrumenten. Unterteilt in einen sogenannten Schwarzbereich und in einen weißen, also sterilen Bereich, stehen modernste Thermodesinfektionsgeräte zur Verfügung. Sie sei fasziniert von der modernen Medizintechnik, sagte eine Neubrandenburgerin. Sie habe vor Jahren in diesem Bereich gearbeitet, kann also die Veränderungen beurteilen. Die Besucher nutzen außerdem das Angebot für Ultraschalluntersuchungen oder einen Atemtests. Angeboten wurde auch eine Ernährungsberatung.

Kontakt zur Autorin: b.gudat@nordkurier.de

Stand 19.11.2012 Quelle: NK121029