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Ausstattung

Neurochirurgie ist ein hoch spezialisiertes und hoch technisiertes Fachgebiet. Die Anwendung moderner Technik dient dabei der Sicherheit des Patienten und der Erlangung eines möglichst optimalen Operationsergebnisses. Die Geräte und Instrumente sind nie Mittel zum Zweck, sondern dienen der Erfüllung unseres Versorgungsauftrages.

Der Klinik für Neurochirurgie stehen u. a. zur Verfügung:

  • 2 moderne Operationsmikroskope Ein Mikroskop kann in die Neuronavigation eingebunden werden, verfügt über die Möglichkeit der fluoreszensfarbstoffgestützten Tumorresektion sowie der intraoperativen Fluoreszensangiographie.
  • 1 modernes Navigationssystem sowohl für die kraniale als auch die spinale Navigation Die Navigation dient, ähnlich wie beim Auto, der Orientierung. Natürlich haben sich Neurochirurgen auch vor 20 Jahren entsprechend ihrer guten anatomischen Kenntnisse am Gehirn, an der Schädelbasis oder an der Wirbelsäule orientieren können. Die Navigationssysteme schaffen gleichwohl die Möglichkeit bei der Planung eines Eingriffes den kleinsten und schonendsten Zugangsweg zu wählen oder bei der Resektion einer tumorösen Veränderung in der Tiefe des Gehirns millimetergenau die Grenzen zu ziehen. An der Wirbelsäule schafft die Navigation Sicherheit für den Patienten bei der Platzierung von Pedikelschrauben.
  • 2 moderne Endoskopiesysteme Die Neuroendoskopie findet Anwendung sowohl bei der operativen Behandlung von intraventrikulären Tumoren oder bei der Hydrocephalus-Therapie. Des Weiteren findet die Endoskopie Anwendung bei der transnasalen transsphenoidalen Behandlung von Hypophysentumoren oder Tumoren der vorderen Schädelbasis und bei der endoskopisch assistierten Resektion bzw. Operation von Pathologien im Bereich des Kleinhirnbrückenwinkels (Akustikusneurinom, Trigeminusneuralgie).
  • 1 Ultraschallaspirator Der Ultraschallaspirator findet Anwendung bei der schonenden Resektion von Tumoren im Bereich des Gehirns, der Schädelbasis und des Rückenmarks.
  • 1 rahmenloses Stereotaxiesystem Das System wurde an der Klinik für Neurochirurgie in Zusammenarbeit mit der Firma Wolf entwickelt. Es dient der minimal invasiven Probeentnahme bei Läsionen im Gehirn, derer Dignität (biologische Wertigkeit) vor einer möglichen größeren Operation bestimmt werden soll.
Stand 14.03.2013