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Station A12

Auf den neurologischen „Normalstationen“ diagnostizieren und behandeln wir das gesamte Spektrum der stationär behandlungsbedürftigen Erkrankungen des neurologischen Fachgebietes.

Station A12.a (OA Dr. med. W. Herzer)
Patienten mit entzündlichen Erkrankungen des zentralen Nervensystems, insbesondere mit der schleichend-fortschreitenden Verlaufsform der Multiplen Sklerose, werden überwiegend auf unserer Station A12.a behandelt. Das Spektrum umfasst ferner die Erstdiagnostik, die Behandlung akuter Schübe der Erkrankung sowie die spezialisierte immunmodulierende Dauertherapie. Die Einstellung auf immunmodulatorische Therapien inklusive Injektionstraining und Nebenwirkungsmanagement erfolgt durch speziell geschultes Pflegepersonal. Eine enge Kooperation besteht auch mit den MS-Spezialambulanzen der Universitäten Rostock und Greifswald, den nachbetreuenden Rehabilitationseinrichtungen sowie den regionalen Selbsthilfegruppen der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG).
Station A12.b (OA M. Müller-Fritz)
Auf der Station A12.b werden schwerpunktmäßig Bewegungsstörungen, insbesondere Patienten mit fortgeschrittenen Krankheitsstadien der Parkinson-Erkrankung, therapiert. Ein geschultes Therapeutenteam aus Ärzten, Physio-, Ergo- und Sprechtherapeuten gewährleistet die intensive Behandlung aller Facetten dieses Krankheitsbildes im Rahmen der so genannte „Multimodalen Komplexbehandlung bei Morbus Parkinson und atypischem Parkinson-Syndrom“ zur Optimierung der Lebensqualität der betroffenen Patienten. Das Besondere an der Parkinson-Komplexbehandlung ist bei einer Mindestbehandlungsdauer von 14 Tagen eine tägliche Behandlung über zusammengezählt etwa 90 Minuten, so dass insgesamt 7½ Stunden Therapie in der Woche stattfinden. Vom Therapeutenteam wird eine dem individuellen Beschwerdebild angepasste Behandlung durchgeführt, so dass sich innerhalb der 7½ Wochenstunden unterschiedliche Schwerpunkte ergeben können. Parallel wird die medikamentöse Einstellung ärztlich überprüft und je nach Bedarf angepasst.

Außerdem sind wir spezialisiert auf die Diagnostik und Behandlung von Tumor-Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Die enge Zusammenarbeit mit den weiteren an der Hirntumortherapie beteiligten Fachrichtungen (Neurochirurgie, Neuropathologie, Neuroradiologie und Strahlentherapie) wird durch ein alle 14 Tage stattfindendes „Neuroonkologisches Konsil“ belegt. Komplettiert wird unser Angebot an Hirntumorpatienten durch die Möglichkeit der ambulanten (Weiter-) Behandlung und Nachsorge in der KV-ermächtigten neuroonkologischen Spezialsprechstunde.

Stand 24.01.2017