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Weiterbildung

Die Weiterbildung zum Facharzt erfolgt bei uns (selbstverständlich entsprechend dem vorgegebenen Katalog) von Anfang an auf allen Gebieten parallel. Eine Phase ausschließlicher Tätigkeit im Autopsiebereich oder ausschließlicher Tätigkeit im Zuschnitt von Operationspräparaten ohne Kontakt zur histologischen Diagnostik gibt es bei uns nicht.

Von Beginn an wird der Arzt in Weiterbildung auch in der Biopsiediagnostik einschließlich Immunhistochemie und Molekularpathologie tätig.

Die Ausbildung erfolgt organsystem- bzw. fachgebietsbezogen: Wir starten z.B. mit kolorektalen Operationspräparaten, fahren fort mit den Biopsien aus diesem Bereich, wechseln dann zu Op.-Präparaten und später zu den entsprechenden Biopsien des Magens. Es folgen dann ebenso Schritt für Schritt die Gynäko-, Mamma-, Uro- und HNO-Pathologie. Jedes Gebiet wird kontinuierlich mindestens 8 Wochen trainiert, bevor gewechselt wird. Mit jeder Wiederholung wird die Fallzahl gesteigert.

Jeder Fall wird vom Chef oder dem leitenden Oberarzt, einer Oberärztin bzw. einem weiteren Facharzt mit dem Weiterbildungsassistenten gemeinsam über Videokamera am Bildschirm diskutiert und abgeschlossen.

Nach Festigung der quantitativen Hauptgebiete folgt im fortgeschrittenen Stadium zusätzlich die Weiterbildung in Haut-, Leber-, Nephro- und kardiovaskulärer Biopsiepathologie.

Die Weiterbildung in der immunhistochemischen und molekularpathologischen Technik, Bewertung und Qualitätssicherung wird zusätzlich durch Diskussion der Fälle mit dem Laborleiter erweitert.

Die Ausbildungsassistenten nehmen an Konsilen teil und gestalten diese im fortgeschrittenen Ausbildungsstadium aktiv mit.

Obduktionen werden zur Ausbildung optimal durch Einbeziehung aller abkömmlichen Ausbildungsassistenten genutzt und gesondert betreut. Die Vorstellung der Fälle vor den Klinikern erfolgt so früh wie möglich durch die Assistenten in Weiterbildung selbst.

Zur Weiterbildung gehören monatliche interne Fortbildungsveranstaltungen des Instituts, alle klinikopathologischen Konferenzen, die Teilnahme an allen Veranstaltungen der deutschen Sektion der International Academy of Pathology (IAP) (deren Kosten weitgehend vom Haus übernommen werden) sowie regionale und überregionale Veranstaltungen des Instituts.

Stand 01.08.2013