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Leitbild und Name

Leitbild - so möchten wir arbeiten

"Alles was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch.", Matthäus 7.12

  • Das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum ist eine diakonische Einrichtung, die allen Patienten zur Heilung oder Linderung ihrer Beschwerden offen steht.
  • Als leistungsstarkes medizinisches Behandlungszentrum orientieren wir uns im Interesse einer bestmöglichen Versorgung unserer Patienten am medizinisch-wissenschaftlichen Fortschritt.
  • Großen Wert legen wir auf ganzheitliche Behandlung und nehmen unsere Patienten in ihrem sozialen Umfeld wahr.
  • Durch menschliche Zuwendung und fachlich kompetente Behandlung vermitteln wir unseren Patienten und deren Angehörigen Sicherheit und Vertrauen.
  • Wir achten die Würde unserer Patienten und respektieren ihre Wünsche und Entscheidungen.
  • Motiviert durch christliche Nächstenliebe und humanistische Werte nehmen wir jeden Patienten in seiner Einzigartigkeit unabhängig von Religion und Weltanschauung an.
  • Wir verstehen uns als Gemeinschaft, die einen partnerschaftlichen, kooperativen Umgang untereinander pflegt und begegnen einander mit Freundlichkeit und Toleranz.
  • Selbst stets lernend, wollen wir unseren Erfahrungsschatz einander weitergeben und uns auf diese Art gemeinsam weiter entwickeln.
  • Jeder von uns wird in seiner Verantwortung ernst genommen, erfährt Anerkennung und Förderung in fachlicher und persönlicher Hinsicht.
  • Durch wirtschaftliches Handeln und zukunftsorientierte Organisationsstrukturen sichern wir die Versorgung unserer Patienten.

Dietrich Bonhoeffer

Dietrich Bonhoeffer (geb. 04.02.1906 in Breslau kurz vor seiner Zwillingsschwester Sabine; gest. 09.04.1945 im KZ Flossenbürg) war ein deutscher evangelischer Theologe, profilierter Vertreter der bekennenden Kirche und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.

Mit 24 Jahren bereits habilitiert wurde Bonhoeffer nach Auslandsaufenthalten in Spanien und New York Privatdozent für Evangelische Theologie in Berlin. Daneben war er Jugendreferent und Mitglied des Ökumenischen Rates. Schon kurz nach Adolf Hitlers Machtergreifung nahm er deutlich Stellung gegen die nationalsozialistische Judenverfolgung und engagierte sich früh im Kirchenkampf gegen die Deutschen Christen und den Arierparagraphen. Ab 1935 war er Leiter des Predigerseminars der bekennenden Kirche in Finkenwalde, das bis 1940 auch illegal weitergeführt wurde. Etwa ab 1938 schloss er sich dem Widerstand um Wilhelm Franz Canaris an. 1940 erhielt er Redeverbot und 1941 Schreibverbot. Am 5. März 1943 wurde er verhaftet und nach zwei Jahren als einer der Letzten mit dem 20. Juli 1944 in Verbindung gebrachten Gegner Hitlers hingerichtet.

Bonhoeffer war ein sehr eigenständiger Theologe, der die Bedeutung der Bergpredigt und Nachfolge Christi besonders betonte und persönlich vorlebte. In seinen Gefängnisbriefen entwickelte er Visionen für eine künftige Ökumene an der Seite der Armen und Gedanken zu einer nichtreligiösen Interpretation von Bibel und Gottesdienst.

Stand 06.06.2009