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Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Vorstellung

Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie befindet sich in zentraler und doch ruhiger Lage in Neubrandenburg, direkt am Naherholungsgebiet „Mühlenholz“.

Die Klinik versorgt mit 72 vollstationären und 18 teilstationären Behandlungsplätzen ca. 160.000 Einwohner in der psychiatrischen Versorgungsregion Neubrandenburg/Mecklenburg-Strelitz. Die Klinik behandelt psychisch kranke Erwachsene, die meist im Rahmen der psychiatrisch-psychotherapeutischen Krisenintervention aufgenommen werden oder bei denen eine Therapieoptimierung durch die ambulante Betreuung nicht erreicht werden kann. Nur bei ca. 40 von mehr als etwa 1.300 jährlich aufgenommenen Patienten wird eine gesetzliche Unterbringung wegen Selbst- und Fremdgefährdung notwendig. Kinder und Jugendliche mit psychiatrischen Störsyndromen und psychisch kranke Straftäter werden in Spezialeinrichtungen des Landes Mecklenburg-Vorpommern betreut.

Schwerpunktaufgabe der Klinik ist die vollstationäre medizinische Versorgung Erwachsener mit akuten krankhaften Störungen des Erlebens und Verhaltens (Psyche). Häufig handelt es sich um depressive Erkrankungen (oft mit Selbstgefährdung), Psychosen, Abhängigkeitserkrankungen und andere akute seelische Störbilder, z.B. Angststörungen, Zwangsstörungen, Essstörungen und verschiedene Anpassungsstörungen.

Unsere Klinik in der städtisch/ländlichen Versorgungsregion ist eng in das gemeindepsychiatrische Versorgungsnetz in unserer Region eingebunden und arbeitet regelmäßig mit sozialpsychiatrischen Diensten und psychosozial orientierten Hilfsvereinen und Beratungsstellen, wie der Caritas, dem Haus der Begegnung und den Sozialpsychiatrischen Diensten der Region zusammen. Insbesondere im Interesse der sog. Übergangsbehandlung unserer Patienten und einer personzentrierten Betreuung unterhalten wir regelmäßige und stabile Kontakte zu psychosozialen Institutionen in den Gemeinden. Ein besonderes Anliegen der Klinik besteht auch in der Zusammenarbeit mit den Angehörigen, die vielfach „co-therapeutisch“ und mit Hilfe unseres „Runden Tisches“ einbezogen werden.

Wir sind sehr dran interessiert, durch unser Wirken die Reformpsychiatrie zu fördern und ein Psychiatriebild zu vermitteln, das einerseits dem modernen wissenschaftlichen Standard in Diagnostik und Therapie verpflichtet ist, andererseits zur Entstigmatisierung psychisch Kranker beiträgt und Ausgrenzung verhindert.

Stand 22.11.2009