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Medizinisch-technische Radiologieassistenz

Ausbildung als Medizinisch-technische RadiologieassistentIn

Beginn: August jeden Jahres

Der Beruf des Medizinisch-technischen Radiologieassistenten bzw. der -assistentin (MTRA) ist vielseitig und erstreckt sich über drei große Diagnostikbereiche.

  • Röntgendiagnostik: Dazu zählen das konventionelle Röntgen, das CT und das MRT.
  • Nuklearmedizin: Hierbei werden vom Arzt kleine Mengen radioaktiver Substanzen injiziert. Die Verteilung der Substanzen im Körper gibt dann Aufschluss über die Funktion des untersuchten Organs. Der/die MTRA ist dabei für die Herstellung und Verarbeitung der radioaktiven Substanzen zuständig.
  • Strahlentherapie: In der Strahlentherapie werden vornehmlich Patienten mit einer Tumorerkrankung behandelt. Die /der MTRA ist für die Durchführung der Bestrahlung verantwortlich und erstellt ein Bestrahlungsprotokoll.

Der Umgang mit der Strahlung stellt kein Gesundheitsrisiko dar, weil die MTRAs für die Untersuchungen im Normalfall den Untersuchungsraum verlassen. Zudem trägt jeder/jede MTRA zum Schutz und zur regelmäßigen Überwachung ein eigenes Messinstrument. Als MTRA arbeitet man jeden Tag mit hochmoderner Technik.

Voraussetzungen

  • gesundheitliche Eignung
  • Realschulabschluss oder ein anderer, als gleichwertig anerkannter Bildungsabschluss oder eine andere abgeschlossene zehnjährige Schulbildung, die den Hauptschulabschluss erweitert
  • alternativ der Hauptschulabschluss oder ein als gleichwertig anerkannter Bildungsabschluss, sofern eine erfolgreich abgeschlossene, mindestens zweijährige Berufsausbildung nachgewiesen werden kann (Gesetz über technische Assistenten in der Medizin - MTA-Gesetz; Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für technische Assistenten in der Medizin - MTA-APrV)

Inhalte der Ausbildung

  • 3-jährige Ausbildung
  • theoretischer und praktischer Unterricht an der RBB Neubrandenburg GeSoTec
  • praktische Ausbildung im Krankenhaus
  • schließt mit staatlicher Prüfung ab (schriftliche, mündliche und praktische Prüfung)

Einsatz- und Weiterbildungsmöglichkeiten nach dem Abschluss

  • konventionelle Röntgendiagnostik, Strahlentherapie, Nuklearmedizin
  • Applikationsspezialist
  • Studiengang Medizintechnik oder Medizinpädagogik an einer Hochschule oder Universität (Hochschulreife!)

Besonderheiten

  • Vorstellungsgespräch
  • Ausbildungsvergütung
Stand 23.05.2019