Ein erlebnisreicher Tag im "Morgenstern"
Ein Besuch in der Kita Morgenstern
Vor einiger Zeit nahm ich mir vor, einen Tag in der Kita „Morgenstern“ zu verbringen, um Ihnen mit schönen Fotos einen Tagesablauf der Kleinen wieder zu geben. Somit schlich ich mich als Fotografin in die Einrichtung.
Für berufstätige Eltern öffnet die Kita bereits um 05:30 Uhr. Die regelmäßige Öffnungszeit ist um 6:30 Uhr. Die kleinen Sprösslinge werden von Mutti oder Vati gebracht und in liebevolle Hände der MitarbeiterInnen gegeben.
Morgens können die Kinder ein ausgiebiges Frühstück zusammen mit der guten „Küchenfee“ zubereiten. Jeden Tag steht ein anderes Angebot auf dem Programm, somit können die Kleinen die Wochentage voneinander unterscheiden. Anschließend werden natürlich kräftig die Zähne geputzt, damit der Zahnteufel keine Chance hat.
Danach können die Kinder wählen, ob sie im Sportraum spielen oder ganz kreativ ein Theaterstück einüben möchten. Die offenen Angebote kann jedes Kind nach Wunsch nutzen. Der Aufenthalt im Freien macht den Kindern besonders großen Spaß. Dort können sie sich bis zur nächsten Mahlzeit richtig austoben.
Außerdem werden vormittags oft Ausflüge unternommen, so wurden z.B. schon Kirchen, Schulen und Museen besichtigt. Ganz aufgeregt berichteten mir die Kinder, dass sie in der letzten Woche im Kunstmuseum waren und die Ausgrabungen des Marktplatzcenters gesehen hätten.
Manchmal muss auch ein Tränchen getrocknet werden und nach liebevollen Worten der Erzieherin, Frau Wasmund, ist der Sturz mit dem Roller schnell vergessen.
Nun trommelte Herr Aschenbrenner, der Leiter der Einrichtung, die Vorschulkinder, den so genannten „Wackelzahnclub“, zusammen. Ein Kind nach dem Anderen präsentierte mir voller Stolz die erste Zahnlücke oder einen Wackelzahn.
Herr Aschenbrenner erklärte den „Großen“ die Vorschulübung. Mit Hilfe von Karten sollten Gegensätze gefunden werden. Natürlich war ein lautes Durcheinander nicht auszuschließen, denn jeder wollte als Erster die Antwort geben.
Endlich gab es Mittag. Der Duft von leckerem Fisch, Kartoffelpüree und Soße schlich durchs Haus und alle „hauten“ ordentlich rein.
Wie auch schon nach dem Frühstück stand nun das Zähneputzen an, bevor es zur Mittagsruhe überging.
Frau Wasmund las den Kleinen eine schöne Geschichte vor und langsam fielen alle neugierigen Kinderaugen zu.
Kinder in Teilzeitbetreuung werden nach einem schönen Vormittag abgeholt. Die verbleibenden Kinder stehen nach dem Mittagsschlaf um 14:00 Uhr auf.
Die Nachmittage werden individuell gestaltet. Es werden oft externe Angebote wie z.B. aus der Musikschule oder einer Theater AG genutzt.
Gegen 17:00 Uhr werden die meisten Kinder abgeholt, geöffnet aber ist die Einrichtung bis 20:00 Uhr.
Mit den verbleibenden Kindern wird dann das Abendessen zubereitet und der Tisch gedeckt. Eine Kerze gehört in dieser Jahreszeit immer dazu und bei gemütlicher Atmosphäre wird das Abendessen eingenommen.
In dieser kleinen Runde kommt jedes Kind zum Zuge und fühlt sich richtig wohl, fast wie zu Hause.
Am schönsten aber ist es, wenn dann endlich Mutti oder Vati zum abholen kommen.
Martina Michael (Blickfeld Familie)
