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Radiologie

Dienstzeiten 07:00 Uhr - 15:30 Uhr
Rotationen 6 (zwischen den Arbeitsbereichen: Konventionelle Diagnostik, Sonographie, CT, MRT, Angiographie, Mammadiagnostik)
Bereitschaftsdienste Keine
Regelung der Studienzeit wöchentlich
PJ-Seminar (Pflicht) Klinikinterne Fortbildung eden Freitag 07:00 Uhr, Demo-Raum Radiologie, PJ-Seminar konventionelle Röntgendiagnostik
Weitere Pflichtveranstaltungen Falldemonstrationen für die Kliniken für Innere Medizin Mo, Di, Do, Fr. von 13:30 Uhr bis 14:30 Uhr, Falldemonstrationen für die Kinderklinik und Neurologie Mo, Di, Mi, Do, Fr. um 07:30 Uhr, Falldemonstrationen für die Chirurgie Di. und Fr. um 15:00 Uhr, Interdisziplinäre Tumorkonsile, Klinisch-pathologische Fallkonferenzen, zertifizierte, klinikübergreifende Fortbildungsveranstaltungen der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie
Besonderheiten, Hinweise, Sonstiges Erwerb von Kenntnissen im Strahlenschutz (praktischer Teil)

Ausbildungsziele

Fachspezifische Ausbildungsinhalte

Strahlentherapie

  • Grundlagen der Strahlentherapie und Strahlenchemotherapie
  • Medizinische und physikalische Grundprinzipien der Bestrahlungsplanung
  • Erstellung einer reproduzierbaren Behandlungsposition, Verifikation
  • Mechanismen der Tumorkontrolle und Resistenzentwicklung unter Strahlentherapie
  • Räumliche und zeitliche Dosisverteilung, Fraktionierungskonzepte
  • Typische Risikostrukturen mit Toleranzdosen
  • Typische Akut- und Spätreaktionen nach Radiatio und deren Behandlung

Nuklearmedizin

  • Erlernen der Grundlagen der Strahlenbiologie, Strahlenphysik und des Strahlenschutzes bei der Anwendung ionisierender Strahlen am Menschen
  • Erlernen der Grundlagen der nuklearmedizinischen Diagnostik und Therapie unter Verwendung von Organ-/zielgerichteten Radiopharmazeutika
  • Indikationsstellung zur Untersuchung und Behandlung mit Radiodiagnostika und –therapeutika unter Berücksichtigung der einschlägigen Regelungen des Strahlenschutzes
  • Beteiligung an nuklearmedizinischen Untersuchungen und Behandlungen einschließlich der ärztlichen Aufklärung, der Vorbereitung des Patienten, der Durchführung der Diagnose bzw. Behandlungsverfahren und der dazu gehörenden Auswertungen bzw. Nachsorge
  • Teilnahme an den täglichen Fallbesprechungen in der Nuklearmedizin und weiteren interdisziplinären Falldemonstrationen

Zu erbringende Leistungen

Diagnostische und interventionelle Radiologie

Von dem Studierenden sind im Wahlfach Radiologie folgende Leistungen zu erbringen:

  • Schriftliche Ausarbeitung der Indikationsstellung, Durchführung u. Befundung von Röntgenaufnahmen der Thoraxorgane (5 Patienten)
  • Schriftliche Ausarbeitung der Indikationsstellung, Durchführung und Befundung von Ultraschalluntersuchungen des Abdomens (5 Patienten)
  • Eine Woche ganztägige Assistenz bei interventionellen radiologischen Eingriffen
  • Darstellung des Krankheitsbildes von 4 Patienten (Anamnese, Klinik, Radiologische Befunde, Pathologie oder Vergleichbares, Epikrise)

Zusätzlich müssen diagnostische und therapeutische Verfahren angewendet werden.

Aus dem nachfolgenden Katalog müssen einzelne Verfahren, die mit Punkten bewertet sind, in einem Umfang angewandt werden, dass mindestens eine Gesamtzahl von 50 erreicht wird.

Verfahren Punktewert
Legen eines peripheren Zugangs* 2
Kompressionssonographie bei Thromboseverdacht 5
Planung-, Untersuchungsdurchführung und Befundung CT-Kopf 3
Einstelltechnik und Befundung Mammographie 3
Vorbereitung PJ-Fortbildung konventionelle Röntgendiagnostik 4
Kurzvortrag im Rahmen der Klinik internen Fortbildung 2

(* bei diesen Verfahren können jeweils nur maximal 10 Punkte angerechnet werden)

Strahlentherapie

Von einem Studierenden sind in dem Ausbildungsabschnitt fünf Patienten eigenständig unter Anleitung des betreuenden Arztes zu versorgen. Dies umfasst:

  • Anamnese und körperliche Untersuchung
  • Anlegen der Krankengeschichte und Dokumentation des Krankheitsverlaufs
  • Erfassung von Diagnosen, Differentialdiagnosen, Nebendiagnosen
  • Indikationsstellung für die Strahlentherapie
  • Patientenaufklärung
  • Erstellung eines Therapieplanes (Strahlen- und/oder Chemotherapie)
  • Planung der Bestrahlung (konventionell oder CT-Planung)
  • Definition von Zielvolumen und Risikoorganen
  • Fall- bzw. Planvorstellung in der Konferenz
  • Simulation des Bestrahlungsplanes
  • Ersteinstellung und Verifikation am Linearbeschleuniger
  • Supportivmaßnahmen während der Radiatio

Aus dem nachfolgenden Katalog müssen einzelne Verfahren, die mit Punkten bewertet sind, in einem Umfang angewandt werden, dass mindestens eine Gesamtpunktzahl von 100 erreicht wird.

Verfahren Punktewert
Blutentnahme/Injektionen i.v.* 1
Injektionen i.m./s.c.* 1
Infusionen i.v. (ohne Chemotherapie)* 1
Peripherer Zugang* 2
Gabe einer Chemotherapie 3
Patientenaufklärung Strahlentherapie 3
Erstellung eines Therapieplanes Radio- und/oder Chemoth. 5
Konventionelle Simulation eines Wirbelsäulenabschnittes 5
Zielvolumendefinition Mamma 5
Zielvolumendefinition Rektum 5
Zielvolumendefinition Lunge 5
Zielvolumendefinition Prostata 5
Zielvolumendefinition Hirntumor 5
Simulation eines CT-Planes 5
Abnahme einer Verifikation (Beamview) 2

(* bei diesen Verfahren können jeweils nur maximal 10 Punkte angerechnet werden)

Nuklearmedizin

  • Schriftliche Ausarbeitung der Indikationsstellung, Aufklärung, Vorbereitung, Durchführung, Auswertung, Befundung und Dokumentation nuklearmedizinischer Untersuchungen (bei 5 Patienten)
  • Schriftliche Ausarbeitung der Indikationsstellung, Aufklärung, Vorbereitung, Durchführung, Auswertung, Befundung und Dokumentation nuklearmedizinischer Therapien (bei 5 Patienten)
  • 3 Tage Hospitation in der Medizinischen Physik (Qualitätssicherung, Strahlenschutz)
  • 2 Tage Hospitation im Nuklearmedizinischen Labor unter Anleitung

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Stand 11.05.2016