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Zertifizierung

Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum

Angestrebt ist eine Selbstbewertung und Zertifizierung nach pCC inkl. KTQ.

Dieses Verfahren ist speziell von Praktikern aus Krankenhäusern für Krankenhäuser entwickelt worden. Nicht nur die Qualität einzelner Fachabteilungen wird bewertet und zertifiziert, sondern die Leistungsketten und Verantwortlichkeiten von der Vorbereitung der Aufnahme bis zur Entlassung der Patienten werden prozessorientiert betrachtet.

Die Einbeziehung des gesamten Krankenhauses, aller Bereiche und Hierarchieebenen entspricht dem TQM-Ansatz, dem umfassenden Qualitätsmanagement.

Die einheitliche Dokumentensystematik sichert die Lenkung von Dokumenten und Aufzeichnungen.

Das Qualitätsmanagement-System wird von uns in Anlehnung an die ISO 9001 aufgebaut. Damit werden Prozesse und Verantwortlichkeiten strukturiert und systematisch nachvollziehbar gestaltet und dargelegt.

Brustzentrum

Das Brustzentrum beeindruckt durch intensive Kooperation der verschiedenen medizinischen Fachrichtungen des Klinikums intern, mit niedergelassenen Gynäkologen, Radiologen, Nuklearmedizinern und mit kooperierenden Krankenhäusern.

Hierauf aufbauend wurde das Qualitätsmanagement-System entwickelt. Neben der Analyse und Optimierung der Prozessabläufe wurden im Rahmen der Einführung des Qualitätsmanagements zahlreiche medizinische Standards zur Diagnostik und Therapie des Mammakarzinoms entwickelt.

Für alle Berufsgruppen zunächst ein hoher Aufwand, doch im Ergebnis überzeugten weniger Formulare, Sicherheit im Notfallmanagement, Kenntnis der Patientenwünsche, routinierte Nachsorge über einen Patientenpass u.v.a.m.

Seit 2005 ist das Brustzentrum nach der DIN ISO 9001 der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) und der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (OnkoZert) zertifiziert.

Stroke Unit

Im Jahr 2004 wurde eine Stroke Unit in der Klinik für Neurologie als Kompetenzzentrum für die Schlaganfallversorgung etabliert.

Zur Umsetzung der leitliniengerechten Diagnostik und Therapie steht ein Team aus Ärzten, Pflegekräften, Ergo- und Physiotherapeuten, Logopäden, Psychologen und Sozialarbeitern zur Verfügung, die speziell mit der Betreuung von Schlaganfallpatienten vertraut sind.

Im Juli 2007 wurde der Stroke Unit nach Prüfung der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe das Zertifikat "Überregionale Stroke unit" zuerkannt.

Die überregionale Stroke Unit versorgt in enger Kooperation und Zusammenarbeit mit den Rettungsdiensten der Landkreise Mecklenburg-Strelitz, Waren und Demmin auch akute Schlaganfallpatienten aus diesen Regionen.

Tumorzentrum

Im Oktober 2006 wurde das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren e.V. aufgenommen.

Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren trägt zur Verbesserung der Voraussetzungen für eine optimale Versorgung von Tumorkranken bei. Die Aufnahme in die ADT setzt die Erfüllung bundesweit festgelegter Kriterien voraus.

Ein Tumorzentrum ist das organisatorische Dach, unter dem interdisziplinär und sektoral koordinierte Aktivitäten gebündelt sind.

Traumazentrum

Im Jahr 2009 wurde das "regionale" Traumazentrum im Rahmen des Traumanetzwerkes Mecklenburg-Vorpommern nach den Anforderungen der Dt. Gesellschaft für Unfallchirurgie e. V. zertifiziert. Rostock, Greifswald, Neubrandenburg und Schwerin sind die Zentren dieses Traumanetzwerkes.

Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie hat unserem Haus mit einem Zertifikat bestätigt, dass die Anforderungen zur Behandlung von Schwerverletzen nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie erfüllt sind.

Strukturierte Zusammenarbeit der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, der Zentralen Notfallaufnahme, der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, der Klinik für Neurochirurgie und der Rettungsdienste macht das Zentrum aus. Geprüfte Voraussetzungen sind personelle Kapazitäten und Kompetenzen sowie entsprechende sachliche Ressourcen. Interne Standards und Leitlinien für die Versorgung von Schwerverletzten und so genannten Massenunfallverletzten sind Grundlage der Diagnostik und Behandlung.

Weitere Qualitätszertifikate

Stand 20.02.2012