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Spezielle Untersuchungen

Ausstattung | Ablauf | Vorbereitungen | spezielle Untersuchungen



In Absprache mit den Kliniken unseres Hauses werden diagnostische und therapeutische (interventionelle) minimalinvasive (nicht operative) Therapien vorgenommen.

Stenosen (Gefäßverengungen) oder Verschlüsse können unverzüglich über den Zugang durch die Leisten- bzw. Armarterie aufgedehnt (PTA) bzw. eröffnet werden. Hierzu können auch moderne Stents bzw. Stentgrafts eingesetzt werden. Neben der Behandlung von peripheren Durchblutungsstörungen werden bei konkreten Anhaltspunkten auch Gefäßerweiterungen mit und ohne Stentimplantationen an Bauch- und Nierengefäßen durchgeführt.

Wir gewährleisten die Verfügbarkeit einer invasiven Schlaganfalltherapie rund um die Uhr. Bei für dieses Verfahren geeigneten Patienten kann die Entfernung von Thromben (Blutgerinseln) aus den Hirngefäßen über Kathetertechniken (Thrombektomie) zur Anwendung kommen.

Eine weitere Therapieform stellt die Embolisation (verschließende Maßnahme) von blutenden Gefäßen, Aneurysmata (Gefäßaussackungen) mit Partikeln bzw. Platinspiralen dar. Daneben werden auch kombinierte Tumorembolisationen mit Chemotherapeutika (TACE) regelmäßig durchgeführt.

An unserem Multifunktionsarbeitsplatz führen wir Kyphoplastien als minimalinvasive Methode zur Behandlung von Wirbelbrüchen durch. Die Schmerzbehandlung mit der sogenannten Thermokoagulation von kleinen Wirbelgelenken und des Gelenkes zwischen Kreuz- und Darmbein wird hier ebenfalls durchgeführt. Des Weiteren nutzen wir diesen Arbeitsplatz für Eingriffe an den Gallenwegen (PTCD).

Untersuchungen in der Angiographie bzw. kleinere Therapien sind oft auch ambulant durchführbar und müssen nicht mit einem längeren Krankenhausaufenthalt verbunden sein.

Stand 06.02.2017