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Ablauf

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Etwa 75 % aller Untersuchungen in der Radiologie entfallen auf Röntgenaufnahmen der Knochen und Gelenke, des Brustkorbes, der Wirbelsäule und des Schädels.

Röntgen ist ein schmerzloses Verfahren. Röntgenstrahlen durchdringen den Körper und werden mit einem Flachbilddetektor wieder messbar aufgefangen.

Bei modernen volldigitalen Röntgensystemen sind keine Röntgenfilme mehr erforderlich. Innerhalb von 10 Sekunden nach Auslösen der Aufnahme erscheint das Bild auf dem Monitor. Die Entscheidung über ein weiteres Vorgehen fällt, bevor der Patient den Lagerungstisch verlässt. Kassettentransporte, Auslesegerät oder ähnliches sind nicht mehr notwendig. Fehlaufnahmen durch Fehlbelichtung sind praktisch ausgeschlossen. Helligkeit und Kontrast sind als Nachverarbeitung korrigierbar. Unterschiedliche Voreinstellungen für Helligkeit und Kontrast können, je nach Bedarf und Indikation - z. B. Frakturausschluss oder Fremdkörpersuche, programmiert werden.

Stand 06.02.2017