Chinesische Kalligrafien
NEUBRANDENBURG (UG). Mit den Worten: „Wir wollen etwas über die Kunst der chinesischen Schrift lernen“, hat Rotary-Mitglied Norbert Weber im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum die Ausstellung „Schriftbilder und Sprache“ des Meister-Kalligrafen Chung Wei Jie eröffnet.
Dr. Helga Werle erläuterte bei der gestrigen Ausstellungseröffnung die Bedeutung der Kalligrafien ihres Ehemannes Chung Wei Jie.
Mit schwarzer Tusche auf handgeschöpftem Papier sind un- ter anderem Sinnbilder wie Zufriedenheit, Leben oder Harmonie dar- gestellt. Die Sinologin und Ehefrau des Künstlers Dr. Helga Werle führte die zahlreich erschienenen Gäste am Montag Abend in die Welt der chinesischen Zeichen ein.
In China gilt die Kalligrafie als höchste Kunst. Begleitet wurde die Vernissage vom Gitarrenduo Ladwig&Schott. Deren melodische Untermalung war jedoch nicht die einzige musikalische Darbietung. Der Künstler selbst gab eine kleine Kostprobe, in dem er zunächst ein Gedicht in Originalsprache vorlas und anschließend sang. Bis Ende Oktober wird die Ausstellung auf der Station A12 (Neurologie) zu sehen sein.
