Leistungen

Klinische Schwerpunkte und Spezialbereiche

Intensivmedizin

Auf unseren anästhesiologisch geleiteten, interdisziplinären operativen Intensivstationen kann durch Einsatz modernster Therapieverfahren und Medizinitechnik vielen schwerstkranken, lebensbedrohlich oder schwerstverletzten Menschen geholfen werden. Die Behandlungsschwerpunkte finden sich in der postoperativen Patientennachsorge, der Behandlung von Patienten mit schwersten chirurgischen, neurochirurgischen, traumatologischen und neurologischen Erkrankungen sowie schwersten internistischen Krankheitsbildern. Im Besonderen stellt die Behandlung des akuten Lungenversagens (ARDS) im Rahmen unterschiedlicher Vorerkrankungen eine Therapiespezialisierung dar. Hier kommen moderne Beatmungskonzepte, manuelle oder technisch assisitierte Lagerungstherapien und ggf. eine Stickstoffmonoxidinhalation zur Anwendung.

Mittelfristig ist die Einbindung einer Hochfrequenzbeatmung und einer extrakorporalen Kohlendioxidelemination in das Behandlungskonzept vorgesehen. Rund um die Uhr bemühen sich Schwestern, Pflegefachkräfte und Ärzte mit speziell intensivmedizinischer Ausbildung und großem Engagement, den Patienten in dieser schweren Phase ihres Lebens so viel wie möglich Lebensqualität wiederzugeben.

Unsere Stationen verfügen über insgesamt 30 Therapieplätze, an denen im vollen Umfang eine komplexe Intensivtherapie, einschließlich verschiedenster Organersatzverfahren, durchgeführt werden können.

Interventionell und diagnostisch bietet unsere Intensivstation folgende Verfahren an:

  • videoassistierte Bronchoskopie im Rahmen diagnostischer und interventioneller Verfahren
  • Dialatationstracheotomie (Fantoni, Blue Rhino, Blue Dolphin)
  • Anlage von perkutanen endoskopisch assistierten Gastrostomien ( PEG ) in interdisziplinärer Zusammenarbeit
  • Leberersatz unter Einsatz des SPAD - Verfahrens (single pass albumin dialysis)
  • kontinuierliche Nierenersatztherapie
  • erweitertes hämodynamisches Monitoring (PiCCO , PAK, LiDCO, Vigileo)
  • differenziertes Neuromonitring (BIS, evozierte Potentiale zur Therapiekontrolle, Steuerung eines Barbituratkomas)

Ausstattung

Klinische Anästhesiologie

Die apparative Ausstattung der Intensivstationen beinhaltet insbesondere folgende Medizintechnik:

  • 18 Intensivbeatmungsgeräte der Firmen Dräger und Siemens, einschließlich eines fahrbaren Intensivrespirators (Evita 4®) für Transporte in andere medizinische Funktionsabteilungen oder in den Operationstrakt.
  • Stickstoffmonoxid – Inhalation
  • 4 Geräte für die kontinuierliche Nierenersatztherapie einschließlich einer routinemäßigen Citratantikoagulation
  • 3 Bronchoskope mit Bronchoskopieturm für diagnostische und interventionelle Verfahren
  • 1 Videolaryngoskop für ein spezialisiertes Atemwegsmanagement aufgrund eines schwierigen Atemwegszugangs
  • 2 noninvasive und
  • 1 invasives (Coolgard®) Temperturmanagementsystem zur Durchführung einer therapeutischen Hypothermie oder einer kontrollierten Patientenwiedererwärmung nach akzidenteller Unterkühlung
  • 1 fluido® - Druckerwärmungsgerät für ggf. notwendige Massivinfusionen- /transfusionen
  • 1 Sonographiegerät
  • 1 Radiometer® - Blutgasanalysesystem einschließlich BZ und Lactatmessung
  • 1 Rotem® - Gerinnungsdiagnostiksystem