Patienteninformation

Vorwort

01.06.2015

Liebe Patientin, lieber Patient,

im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begrüße ich Sie herzlich in unserem Klinikum.

Es gibt freudige Ereignisse, die Menschen in ein Krankenhaus führen, etwa die Geburt eines Kindes. Die meisten unserer Patientinnen und Patienten suchen aber bei uns Hilfe, weil sie ein gesundheitliches Problem haben.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden alles dafür tun, damit es Ihnen bald wieder besser geht.

Zufriedene Menschen, die sich wohl und geborgen fühlen, werden rascher gesund. Gesundheit ist unser Auftrag, Ihr Wohlbefinden unser Anliegen. Neben der bestmöglichen medizinischen Behandlung durch unsere Ärztinnen und Ärzte, die sich an den aktuellen Erkenntnissen der modernen Medizin orientieren, ist es ebenso unser Wunsch, dass Sie sich bei uns gut aufgehoben und versorgt fühlen.

Ihr Aufenthalt im Klinikum bedeutet einen Einschnitt in Ihren gewohnten Alltag. Sie müssen sich in den ersten Tagen Ihres vorübergehenden Aufenthaltes erst in die neue Umgebung und Situation einfinden. Mit diesem Patientenratgeber möchten wir Ihnen helfen, sich schnell mit den Gegebenheiten unseres Klinikums vertraut zu machen.

Unter den alphabetisch sortierten Stichpunkten finden Sie hoffentlich auf viele Ihrer Fragen eine Antwort. Natürlich ersetzt der Ratgeber nicht das Gespräch. Scheuen Sie sich also nicht, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Hauses anzusprechen, wenn Ihnen etwas unklar ist oder Sie spezielle Wünsche haben.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums und ich, als Geschäftsführerin dieser Einrichtung, wünschen Ihnen eine gute und schnelle Genesung.

Ihre

Gudrun Kappich
Geschäftsführerin

Leitbild - so möchten wir arbeiten

Wir sind ein leistungsstarkes Krankenhaus der Maximalversorgung mit einer Vielzahl von medizinischen Behandlungszentren.

 

  1. Die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer PatientInnen verstehen wir als unser oberstes Anliegen und unseren diakonischen Auftrag.
  2. Motiviert durch christliche Nächstenliebe, religiöse und humanistische Werte nehmen wir jeden Menschen in seiner Einzigartigkeit wahr und respektieren die Würde und die Selbstbestimmtheit unserer PatientInnen in allen Lebenslagen vom Beginn bis zum Ende ihres Lebens.
  3. Wir legen Wert auf ganzheitliche Behandlung und sehen unsere PatientInnen in ihrem psycho-sozialen Umfeld.
  4. Wir arbeiten nach den aktuellen Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften und entwickeln unsere Behandlungsangebote interdisziplinär zum Wohle unserer PatientInnen weiter.
  5. Wir gestalten Versorgungsnetzwerke und pflegen eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern.
  6. Wir leben als Gemeinschaft einen partnerschaftlichen und kooperativen Umgang und begegnen einander mit Wertschätzung, Toleranz und Freundlichkeit.
  7. Wir legen großen Wert auf unsere Aus-, Fort und Weiterbildung.
  8. Wir streben die Vereinbarkeit von Beruf und Familie an und ermöglichen unseren Mitarbeitenden sicheres und gesundes Arbeiten.
  9. Wir arbeiten verantwortungsvoll, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltig.
  10. Unter den gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen ist die Umsetzung unseres Leitbildes eine Herausforderung, der wir uns täglich stellen.

Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch.

Goldene Regel aus Luther-Bibel 2017, Matthäus 7.12

Dietrich Bonhoeffer

Dietrich Bonhoeffer (* 4. Februar 1906 in Breslau kurz vor seiner Zwillingsschwester Sabine; † 9. April 1945 im KZ Flossenbürg) war ein deutscher evangelisch-lutherischer Theologe, profilierter Vertreter der Bekennenden Kirche und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.

Mit 24 Jahren bereits habilitiert, wurde Bonhoeffer nach Auslandsaufenthalten in Spanien und New York Privatdozent für Evangelische Theologie in Berlin. Daneben war er Jugendreferent und Mitglied des Ökumenischen Rates. Schon kurz nach Adolf Hitlers Machtergreifung nahm er deutlich Stellung gegen die nationalsozialistische Judenverfolgung und engagierte sich früh im Kirchenkampf gegen die Deutschen Christen und den Arierparagraphen. Ab 1935 war er Leiter des Predigerseminars der Bekennenden Kirche in Finkenwalde, das bis 1940 auch illegal weitergeführt wurde. Etwa ab 1938 schloss er sich dem Widerstand um Wilhelm Franz Canaris an. 1940 erhielt er Redeverbot und 1941 Schreibverbot. Am 5. März 1943 wurde er verhaftet und nach zwei Jahren als einer der letzten mit dem 20. Juli 1944 in Verbindung gebrachten Gegner Hitlers hingerichtet.

Bonhoeffer war ein sehr eigenständiger Theologe, der die Bedeutung der Bergpredigt und Nachfolge Christi besonders betonte und persönlich vorlebte. In seinen Gefängnisbriefen entwickelte er Visionen für eine künftige Ökumene an der Seite der Armen und Gedanken zu einer nichtreligiösen Interpretation von Bibel und Gottesdienst.

 

Heute

Im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum werden jedes Jahr durch mehr als 2.600 Mitarbeiter ca. 70.000 Patienten behandelt und versorgt.

Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 1.000 Betten in 29 Fachkliniken und Instituten bieten wir nicht nur den Bürgern der Region als leistungsfähiges Gesundheitszentrum Hochleistungsmedizin an.

Zur modernsten medizintechnischen Ausstattung gehören

  • 2 Kernspintomographen (MRT)
  • 4 Computertomographen (CT)
  • 2 Linksherzkathetermessplätze
  • 2 Linearbeschleuniger in der Strahlenklinik
  • 1 digitale Subtraktions-Angiographieanlage (DSA)
  • 1 Mammotome u.v.a.

Als Tumorzentrum bietet das Klinikum den krebskranken Patienten komplexe qualifizierte Betreuung in stationären, tagesklinischen und palliativen Bereichen.

Geschichte

Das erste Spital in Neubrandenburg wurde, wie Recherchen im Stadtarchiv ergaben, im Jahr 1308 erwähnt.

1851 wird in der Pfaffenstraße ein Wohnhaus mit Pferdestall zu einem Krankenhaus mit 45 Betten umgebaut.

1974 wurde der Grundstein für den heutigen Hauptstandort des Klinikums Neubrandenburg gelegt. Der Krankenhausneubau sollte als Bezirkskrankenhaus die moderne medizinische Versorgung der Bevölkerung des Bezirkes Neubrandenburg sicherstellen.

Mit der Inbetriebnahme des Neubaus im Oktober 1979 und den vorhandenen Standorten in der Pfaffenstraße bzw. Külzstraße verfügte Neubrandenburg über ein modernes Krankenhaus mit insgesamt 1.150 Betten.

Am 1. Januar 1992 wurde das Klinikum von der Stadt Neubrandenburg mit seinen drei Standorten in die Trägerschaft der Evangelischen Krankenhausbetriebsgesellschaft mbH übergeben.

Die Evangelische Krankenhausbetriebsgesellschaft mbH ist als gemeinnützig anerkannt und Mitglied des Diakonischen Werkes der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburg (heute Diakonisches Werk Mecklenburg-Vorpommern e. V.).

Seit dem 9. April 2002 trägt das Krankenhaus den Namen „Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum“. Mit dieser Namensgebung wird an den bedeutenden Theologen und Pastor Dietrich Bonhoeffer, der aus christlicher Überzeugung politischen Widerstand in der Diktatur des Naziregimes leistete, erinnert.

Im Januar 2003 fusionierten das Krankenhaus Altentreptow und im Jahre 2007 das Krankenhaus Malchin mit dem Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg.

Der Standort in der Pfaffenstraße wurde 2004 aus Einspargründen in den Bereichen Verwaltung und innerbetrieblicher Transport aufgegeben und seine klinischen Leistungsbereiche auf die Standorte Altentreptow und Allendestraße verteilt.

Seit 2014 befinden sich in Neubrandenburg alle Kliniken am Standort Salvador-Allende-Straße. Der Standort Wilhelm-Külz-Straße wurde aufgegeben.

Im Klinikum und in den Tochtergesellschaften der Diakonie Klinikum Dietrich Bonhoeffer GmbH werden jedes Jahr durch mehr als 2.600 Mitarbeiter über 40.000 Patienten stationär behandelt und versorgt.

Heute besitzt das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum rund 1.000 Betten und hat sich als leistungsfähiges Gesundheitszentrums im Osten Mecklenburg-Vorpommerns etabliert.

Anhänge der PatientenInfo

  • Deckblatt der Patienteninformation17.5 KB
  • PatientenInfoSeite 1-17, ohne Deckblatt132.0 KB
  • Hausordnung90.9 KB
  • Anhang zur PatienteninformationSeelsorge27.3 KB
  • Anhang der PatienteninformationSozialdienst26.4 KB
  • Patienteninformation Nutzung TV, Telefon, InternetNeubrandenburg82.9 KB
  • Patienteninformation Nutzung TV, Telefon, InternetAltentreptow84.0 KB
  • Patienteninformation Nutzung TV, Telefon, InternetMalchin73.8 KB
  • Anleitung zur Anmeldung am WLAN im Klinikum542.2 KB
  • Anregungen und KritikenFragebogen1.1 MB
  • Parktarife26.8 KB
  • Information des Reinigungsdienstes zum Umgang mit Mikrofasertüchern100.1 KB
  • Lageplan Altentreptow und MalchinGeländeübersicht mit Angaben zu den einzelnen Häusern in Altentreptow und Malchin33.1 KB
  • Anfahrt in NeubrandenburgKarte zur Veranschaulichung der Anfahrt in Neubrandenburg37.9 KB
  • WegweiserFlyer für Patienten, Besucher und Mitarbeiter zum Standort Neubrandenburg1.2 MB
  • Lageplan NeubrandenburgGeländeübersicht mit Angaben zu den einzelnen Häusern in Neubrandenburg28.7 KB