Patienten und Besucher

Allgemeine Informationen

Allgemeine Informationen für Patienten finden sie auf den Seiten des Patientenmanagement.

Ihr Angehöriger bzw. ein Ihnen nahe stehender Mensch muss für einige Zeit auf unserer Intensivstation behandelt werden. Wenn Sie bisher noch keine Erfahrung mit einer derartigen Station gemacht haben, ist diese Umgebung für Sie ungewohnt oder vielleicht sogar erschreckend. Ihr Angehöriger ist an viele Geräte angeschlossen und eventuell aufgrund der Art und Schwere der Erkrankung in seinem Aussehen stark verändert.

Um Ihnen Unterstützung und Orientierung in so einer fremden Umgebung geben zu können, steht Ihnen unser Pflegepersonal zur Seite.

Fragen und Antworten

Gibt es eine Besuchsregelung?

Angehörige sind jederzeit herzlich willkommen!

Unsere Intensivstationen haben keine festgelegten Besuchszeiten, denn der persönliche Kontakt zum Patienten durch Ihre Nähe ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung und unterstützt den Heilungsprozess.

Die Anmeldung erfolgt per Telefon bzw. Wechselsprechanlage am Eingang unserer Stationen. Nach einer ersten Kontaktaufnahme werden wir Sie bitten, zunächst im Wartebereich Platz zu nehmen. Von dort werden Sie von einem Mitarbeiter der Station abgeholt und zu Ihrem Angehörigen begleitet.

Bitte haben Sie Verständnis, wenn aufgrund notwendiger Therapie, Visite oder pflegerischer Maßnahmen eine Wartezeit entsteht.

Wer gibt mir Auskunft zum Krankheitsverlauf?

Fragen zur Behandlung und zum Krankheitsverlauf darf Ihnen aus rechtlichen Gründen nur ein Arzt beantworten. Wir bitten Sie, sich innerhalb der Familie auf einen, höchstens zwei Ansprechpartner zu einigen, denen Auskunft erteilt werden soll.

Was benötigt mein Angehöriger auf Ihrer Station?

Für den notwendigen Aufenthalt auf der Intensivstation benötigt der Patient kaum persönliche Gegenstände. Falls notwendig, bringen Sie bitte Brille, Zahnprothesen oder Hörgeräte mit.

Eine Waschtasche mit den gewohnten Pflegeartikeln (wie z.B. Zahnbürste, Rasierer, Deo, Creme), ein Familienfoto, ein gemaltes Bild oder eine CD mit der Lieblingsmusik sind vertraute Dinge aus der häuslichen Umgebung, die Ihrem Angehörigen ein Gefühl von Geborgenheit vermitteln.

Wertsachen (Schmuck, Uhr, Geld) sollten Sie in Absprache mit Ihrem Angehörigen mit nach Hause nehmen. Ist dies nicht möglich, werden wir diese Sahen im Schließfach verwahren und große Geldbeträge in der Zentralkasse des Klinikums gegen eine Quittung hinterlegen.

Blumen und Topfpflanzen sind aus hygienischen Gründen nicht erlaubt.

Versteht mich mein Angehöriger trotz künstlichen Koma?

Die meisten Patienten auf der Intensivstation befinden sich in einem schlafähnlichen Zustand, dem künstlichen Koma. Wir gehen davon aus, dass Patienten die Anwesenheit der Besucher duch Hören und Fühlen wahrnehmen können. Haben Sie also keine Angst, Ihre Angehörigen zu berühren, die Hand zu halten oder die Wange zu streicheln. Vertraute Stimmen und Berührungen können durchaus als beruhigend empfunden werden. Erzählen Sie auch von positiven Ereignissen aus dem vertrauten Umfeld, um Orientierung und Sicherheit zu vermitteln.

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