Leistungen

Klinische Schwerpunkte und Spezialbereiche

Computertomographie

Ausstattung

Unsere Klinik verfügt über 3 Computertomographen:

  • Aquilion One (320-Zeiler - Fa. Toshiba)
  • Brilliance 16 (16-Zeiler - Fa. Philips)
  • Emotion 6 (6-Zeiler - Fa. Siemens)

Ablauf

Die Computertomographie (CT) ist ein bildgebendes Verfahren, bei dem mit Hilfe von Röntgenstrahlung Schnittbilder des Körpers angefertigt werden.

Der Computertomograph besteht aus einer Gantry mit einer 80 cm großen Öffnung. Während der Untersuchungstisch durch die Gantry fährt, kreisen innerhalb des Gehäuses die Röntgenröhre und der gegenüber angebrachte Detektor um den Patienten.

Da Röntgenstrahlen durch unsere Organe und Gewebe unterschiedlich abgeschwächt werden, führt die Reststrahlung am Detektor zu Unterschieden in der Belichtung. Diese Unterschiede werden durch nachgeschaltete Rechentechnik in Bilder umgewandelt. Anhand dieser Bilder ist es uns Ärzten möglich, Krankheiten zu erkennen und Krankheitsverläufe zu beurteilen.

Vorbereitung

Bei bestimmten Fragestellungen ist eine intravenöse Kontrastmittelgabe erforderlich, dazu wird eine Vene in der Armbeuge oder auf dem Handrücken punktiert. Vor der Untersuchung informieren wir uns über Ihre Nieren- und Schilddrüsenwerte.

Die CT-Untersuchung dauert nur wenige Sekunden, bei Untersuchungen des Brustkorbes und des Bauchraumes werden Sie aufgefordert, kurzzeitig die Luft anzuhalten. Bei Untersuchungen des Bauchraumes ist manchmal eine zusätzliche Kontrastierung des Darmes erforderlich. Dann bekommen Sie ca. 2 Stunden vor der Untersuchung ein kontrastmittelhaltiges Getränk.

Im Anschluss an die Untersuchung erfolgt die Auswertung der Bilddaten durch unsere Ärzte der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie. Sowohl die Bilddaten als auch die Befunde werden den im Krankenhaus tätigen ärztlichen Kollegen der anderen Fachdisziplinen auf digitalem Weg zur Verfügung gestellt.

Spezielle Untersuchungen

Neben den bekannten diagnostischen CT–Untersuchungen können wir auch spezielle Fragestellungen beantworten. An dieser Stelle seien das CT der Herzkranzarterien, die sogenannte CT-Spektroskopie (im Rahmen der Gichtdiagnostik oder bei Differenzierung von Jod und Blut im Gehirn nach Eingriffen an Hirngefäßen bei der Schlaganfalltherapie notwendig), die CT-Perfusionsuntersuchungen (Klärung der Durchblutungssituation des Gehirns oder von Tumoren an Lunge, Leber oder Pankreas) genannt.

Eine spezielle, in Mecklenburg-Vorpommern nur bei uns verfügbare Methode ist das Jodmapping bei Verdacht auf eine Lungenarterienembolie.

Das CT wird darüber hinaus bei einer Vielzahl von diagnostischen und therapeutischen Eingriffen genutzt. Neben der lokalen Schmerztherapie bei Wirbelsäulenerkrankungen sind z. B. Gewebeproben bei Tumoren der Lungen unter Umständen nur mit Hilfe der CT zu gewinnen. Auch bei der Radiofrequenzablation ist das CT nicht zu ersetzen, dieses Verfahren wird zur direkten Behandlung von Tumoren der Nieren, der Lunge oder der Leber genutzt.