Patienten und Besucher

Informationsmappe rund um die Geburt

Liebe werdende Eltern,

Das Team der Kinderklinik begrüßt sie herzlich im Kreißsaal und auf der Wochenbettstation des Dietich-Bonhoeffer-Klinikums Neubrandenburg.

Bei einer normalen Geburt ist keine kinderärztliche Betreuung notwendig. Sollte es jedoch zu Komplikationen kommen, kann jederzeit schnell ein Kinderarzt vor Ort sein, um Ihrem Kind bestmöglich zu helfen. 
Als Perinatalzentrum sind wir in der Lage, jede Problematik (angeborene Fehlbildung, Frühgeburt oder andere Krankheit) zu behandeln.

Bei Ihrem Kind ist bereits eine Auffälligkeit bekannt? - Sprechen Sie uns gerne im Vorfeld an.

Wir wünschen Ihnen alles Gute für die bevorstehende Geburt und hoffen, Sie und Ihr Kind bei Ihrem Aufenthalt in unserer Klinik bestmöglich unterstützen zu können.

 

Mit herzlichen Grüßen

Das Team der Kinderklinik

Vorsorgende Maßnahmen der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Im Anschluss möchten wir Ihnen kurz erläutern, welche vorsorgenden Maßnahmen wir für Ihr Kind anbieten, um es bei einem gesunden und gelungenen Start ins Leben zu unterstützen.

Alle Untersuchungen erfolgen im Kreißsaal oder auf der Wochenstation.

Bitte lesen Sie sich alle Informationen in Ruhe durch und notieren sich eventuelle Fragen, die Sie dann mit uns besprechen können.

  • Vorsorgeuntersuchung U1
    am ersten oder zweiten Lebenstag zur Beurteilung der Anpassung an ein Leben außerhalb des Mutterleibes und zum Ausschluss von Fehlbildungen, einschließlich eines Gespräches über die Schwangerschaft, Erkrankungen in der Familie und das Prozedere auf der Station
  • Vorsorgeuntersuchung U2
    am dritten oder vierten Lebenstag zur frühzeitigen Erkennung von Erkrankungen, Fehlbildungen oder Auffälligkeiten in der Entwicklung, einschließlich eines beratenden Gesprächs unter anderem über weitere Vorsorgeuntersuchungen, Ernährung, gesunden Babyschlaf und Vitamin D

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  • zur Vorbeugung von inneren Blutungen
  • unmittelbar nach der Geburt, zur U2 und zur U3 beim Hauskinderarzt als Tropfen in den Mund
  • Messung von Herzfrequenz und Sauerstoffsättigung mittels eines Sensors, der am Fuß des Kindes befestigt wird
  • zur Entdeckung kritischer angeborener Herzfehler
  • 6-12 Stunden nach der Geburt und zur U2
  • Untersuchung der Nieren und Hüften
  • zur Früherkennung schwerwiegender Fehlbildungen
  • zur Früherkennung von angeborenen Hörstörungen
  • auch Neugeborenenscreening
  • Blutentnahme aus der Ferse am dritten Lebenstag (zwischen der 36. und 72. Lebensstunde)
  • zur Früherkennung bestimmter angeborener Stoffwechselerkrankungen, bei denen durch frühzeitiges Erkennen schwere Schäden vermieden werden können