Aktuelles zu Corona

Am Empfangspunkt am Haupteingang werden alle Patienten und Besucher mit Ausnahmegenehmigung registriert. Wir bitten Sie, dafür ausreichend Zeit einzuplanen. Das Klinikum darf zudem nur mit einem medizinischen Mund-Nasen-Schutz betreten werden. Ausführliche Informationen zu Hygieneregeln und ambulanten Patienten, zum Empfangspunkt und anderen Corona-Themen finden Sie im Anschluss unter "Weitere Hinweise zu Corona und zur Situation im DBK". 

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Besuche derzeit nicht möglich

Aufgrund der Corona-Pandemie gelten in Mecklenburg-Vorpommern Beschränkungen für den Zutritt zu Krankenhäusern. Im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum (DBK) sind Besuche zurzeit nicht möglich. Das Krankenhaus hat aufgrund der aktuellen Lage in unserer Region bis auf Weiteres eine Besuchersperre verhängt. Ausnahmen sind nur nach Rücksprache mit dem ärztlichen Dienst möglich. 

Ambulante Patienten können derzeit keine Begleitperson mitbringen.

Aktuelle Zahlen

Hier finden Sie eine Übersicht der aktuellen Zahlen von Patienten mit COVID-19:

im Klinikum gesamt:38
davon auf der Intensivstation:10

Stand: 06.04.2021

Weitere Hinweise zu Corona und zur Situation im DBK

Was sollten ambulante Patienten beachten?

Ambulante Patienten können derzeit keine Begleitperson mitbringen. Ausgenommen sind Schwangere, die in Begleitung zur Geburt kommen. Weitere Ausnahmen sind nur nach Rücksprache mit dem ärztlichen Dienst möglich. Bei Minderjährigen erfolgt natürlich die Begleitung durch einen Erziehungsberechtigten. 

Kommen Sie dennoch mit einer Begleitperson, kann diese sie nur bis zum Eingang bringen. Es gibt keinen Wartebereich für Begleitpersonen. Dauert Ihr Termin im Haus voraussichtlich länger, empfiehlt es sich, mit der Begleitperson wegen der Abholung telefonischen Kontakt zu vereinbaren. Die Mitarbeitenden der jeweiligen Bereiche unterstützen Sie dabei. Bei beeinträchtigten Personen bestellen wir Ihnen gerne unseren internen Patiententransport, der diese innerhalb des Hauses zur entsprechenden Klinik bringt und wieder abholt.

Am Empfangspunkt am Haupteingang werden alle Besucher mit Ausnahmegenehmigung und Patienten registriert. Im Foyer wird kontaktlos Fieber gemessen und geprüft, ob Sie als Patient ein Anliegen bzw. einen Termin haben oder eine eingetragene Besuchsperson sind. Um das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum betreten zu können,  muss eine Selbstauskunft ausgefüllt werden. Das Formular kann schon vorab auf dieser Seite (nebenstehend) heruntergeladen und ausgefüllt mitgebracht werden.
Stellen Sie sich wegen dieser Formalitäten bitte auf eine Wartezeit am Eingang ein und kalkulieren Sie diese mit ein, wenn Sie einen Termin haben. 

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Nur Patienten der Mammographie und der Praxis für Nuklearmedizin gelangen durch den Eingang in Haus R zu ihren Zielen. Andere Eingänge sind derzeit für Besucher geschlossen.

Wir verstehen, dass das Prozedere Zeit kostet und aufwendig für jeden Einzelnen ist. Dennoch ist es unsere Pflicht als Krankenhaus, unsere Patienten und Mitarbeitenden so gut wie möglich zu schützen. Um das Risiko der Ansteckung gering zu halten, ist es uns ein wichtiges Anliegen, dass alle Maßnahmen befolgt werden. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Welche Hygieneregeln sind einzuhalten?

Das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum darf nur mit einer medizinischen Maske - also einer OP-Maske oder einer Maske mit FFP2- bzw. vergleichbarem Standard - betreten werden. Außerdem ist es wichtig, sich an die geltende Abstandsregel zu halten und sich die Hände am Eingang sowie beim Betreten und Verlassen von Stationen zu desinfizieren.

Warum? Das Virus wird durch eine Schmier- und Tröpfcheninfektion übertragen. Dies geschieht durch Niesen, Husten oder Händeschütteln. Die Schutzmaßnahmen werden deshalb als „AHA“-Regeln zusammengefasst: Abstand, Hygiene, Alltagsmaske.

Halten Sie zu anderen Personen einen Mindestabstand von 1,5 Metern, um das Virus nicht zu verbreiten. Weiterhin ist es wichtig, sich gründlich die Hände mit Seife zu waschen und sie bei Bedarf zu desinfizieren. Husten und niesen Sie in Ihre Armbeuge und fassen Sie sich nicht ins Gesicht.

Ein Mund-Nasen-Schutz wurde 2020 zu unserem wichtigsten Alltagsgegenstand. Beim Einkaufen und im Personennahverkehr ist es Pflicht, eine Maske zu tragen - ebenso im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum. Nicht nur die Besucher sind angehalten, sich und andere mit einer Maske zu schützen, auch das Personal des Klinikums trägt im Haus eine medizinische Maske. Bei der Arbeit am Patienten ist ohnehin ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz vorgeschrieben.

Wie hat sich das Klinikum auf Corona-Patienten eingestellt?

Das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum betreibt aktuell zwei Isolierbereiche für die Unterbringung von Patienten mit Verdacht auf COVID-19 und mit bestätigter Erkrankung. Einer davon ist eine Intensivstation für intensivtherapiepflichtige Patienten. 

Die Krankenhauseinsatzleitung beurteilt die aktuelle Lage regelmäßig. Sollte es eine größere Anzahl von Verdachtsfällen und bestätigten COVID-19-Patienten geben, als auf den vorgesehenen Stationen behandelt werden kann, wird der Bereich vergrößert. Da die Betreuung dieser Patienten sehr personalaufwendig ist, werden bei Bedarf Fachkräfte aus anderen Bereichen des Hauses zur Unterstüzung im Corona-Bereich eingesetzt.

Soweit möglich, sind die Lagerbestände mit Hygienematerialien deutlich erhöht worden, besonders die persönliche Schutzausrüstung. Da es zum Teil immer wieder Engpässe bei Lieferungen gibt, hat das Klinikum in den vergangenen Monaten verstärkt nach weiteren möglichen Lieferanten, aber auch nach Alternativen bei der Schutzausrüstung gesucht, zum Beispiel Mehrweg-Artikel.

Was sind die Symptome und wie erfolgt die Ansteckung?

Nach derzeitigen Erkenntnissen des Robert-Koch-Instituts (RKI) variieren die Krankheitsverläufe sowie die vorherigen Symptome stark. Einige Infizierte bleiben symptomlos, andere erkranken an schweren Pneumonien bis zu Lungenversagen und Tod. Die häufigsten Symptome sind zum jetzigen Zeitpunkt Husten und Fieber, Betroffene berichten oft auch von Geruchs- und Geschmackslosigkeit. Durchschnittlich vergehen nach der Infektion mit dem Virus fünf bis sechs Tage, bis sich Symptome zeigen. Es kann jedoch auch bis zu 14 Tage dauern.

Das RKI unterscheidet, ob eine Person, die als ansteckend gilt,  zum Zeitpunkt der Übertragung bereits erkrankt (symptomatisch) war, sie noch keine Symptome entwickelt hat (präsymptomatisches Stadium) oder ob sie auch weiterhin keine Symptome zeigt (asymptomatische Infektion). Bei infektiösen Personen beginnt die Ansteckungsgefahr innerhalb von ein bis zwei Tagen vor Ausbruch der Symptome. Dennoch gelten alle drei Symptom-Typen als ansteckend. Asymptomatische Personen spielen jedoch eine untergeordnete Rolle bei der Ansteckung.

Genaueres zu den Symptomen und zum Verlauf einer Ansteckung finden Sie auf den Seiten des RKI.

 

Wo melde ich mich bei Verdacht einer Corona-Infektion?

Wenn Sie einen Verdacht auf eine Infektion bei Ihnen oder einer engen Kontaktperson feststellen oder gar Symptome aufweisen, melden Sie sich bitte umgehend und nur per Telefon bei Ihrem Hausarzt, um eine weitere Übertragung des Virus auszuschließen. Er wird das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen und Sie womöglich an ein Abstrichzentrum überweisen.

Bitte beachten Sie, dass die Kliniken nicht erste Anlaufstelle bei Verdacht einer Infektion sind. Suchen Sie bitte nur im Notfall die Notfallambulanz des Klinikums auf und schützen Sie dabei sich und andere mit einem medizinischen Mund-Nasen-Schutz.

Menschen, die nur leichte Symptome aufweisen, sollten sich in Quarantäne begeben, wie bei einer Erkältung verfahren und die Krankheit zu Hause auskurieren.

Wann ist ein Corona-Test nötig und wo bekomme ich ihn?

Ein Test ist erforderlich, wenn bekannt ist, dass Sie in den vergangenen 14 Tagen Kontakt zu einer positiv auf das Coronavirus getesteten Person hatten. In der Regel werden diese Tests durch das zuständige Gesundheitsamt angewiesen. Wenn Sie selbst an Symptomen leiden, die auf eine COVID-19-Erkrankung hinweisen, entscheidet Ihr Hausarzt. Der Abstrich wird entweder beim Hausarzt oder in einem Abstrichzentrum vorgenommen. Das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum führt keine Corona-Tests für die Allgemeinheit durch.

Kommt es zu einer Testung, so wird Ihnen eine Probe aus den oberen und/oder tiefen Atemwegen entnommen. Dies passiert meist durch einen Abstrich von dem Nasen-, Mund- und Rachenbereich oder von ausgehustetem Sekret. Anschließend wird die Probe in ein Diagnostiklabor geschickt. Dieses prüft mit einem speziellen Verfahren, ob eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegt.

Genauere Informationen zur Testung finden Sie auf den Seiten des RKI.

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