Aktuelles zu Corona

Besuche derzeit nicht möglich

Aufgrund der Corona-Pandemie gelten in Mecklenburg-Vorpommern Beschränkungen für den Zutritt zu Krankenhäusern. Im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum (DBK) sind Besuche zurzeit nicht möglich. Das Krankenhaus hat aufgrund der steigenden Infektionszahlen in Mecklenburg-Vorpommern und der Zunahme der Patienten mit COVID-19-Erkrankung in unserer Region bis auf Weiteres eine Besuchersperre verhängt. Ausnahmen sind nur nach Rücksprache mit dem ärztlichen Dienst möglich. 

Ambulante Patienten können derzeit keine Begleitperson mitbringen.

Am Empfangspunkt am Haupteingang werden alle und Patienten und Besucher mit Ausnahmegenehmigung registriert. Wir bitten Sie, dafür ausreichend Zeit einzuplanen. Das Klinikum darf zudem nur mit einer Mund-Nasen-Bedeckung betreten werden. Ausführliche Informationen zu Hygieneregeln und ambulanten Patienten, zum Empfangspunkt und anderen Corona-Themen finden Sie im Anschluss unter "Weitere Hinweise zu Corona und zur Situation im DBK". 

Dokumente

  • Selbstauskunft (Corona-Pandemie)zum Ausdrucken und Ausfüllen69.8 KB

Wichtige Kontakte

Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
Corona-Hotline
Mo bis Do 8- 16 Uhr & Fr 8 - 13 Uhr
Fon: 0395 57087 5330

Bundesministerium für Gesundheit
Hotline zum Coronavirus
Fon: 030 346 465 100 

Landesamt für Gesundheit und Soziales MV (LAGuS)

Robert-Koch-Institut

Weitere Hinweise zu Corona und zur Situation im DBK

Was sollten ambulante Patienten beachten?

Ambulante Patienten können derzeit keine Begleitperson mitbringen. Ausgenommen sind Patienten mit einem Termin bei der Feinsonographie der Gynäkologie. Weitere Ausnahmen sind nur nach Rücksprache mit dem ärztlichen Dienst möglich. Bei Minderjährigen erfolgt natürlich die Begleitung durch einen Erziehungsberechtigten. 

Bringen Sie dennoch eine Begleitperson mit, haben wir einen kleinen Wartebereich im Foyer für diese vorbereitet. Wissen Sie, dass Ihr ambulanter Termin länger dauert, kann es empfehlenswert sein, sich bringen und abholen zu lassen und telefonisch in Kontakt zu bleiben. Bei beeinträchtigten Personen bestellen wir Ihnen gerne unseren internen Patiententransport, der diese innerhalb des Hauses zur entsprechenden Klinik bringt und wieder abholt.

Was erwartet mich am Empfangspunkt im Foyer?

Am Empfangspunkt am Haupteingang werden alle Besucher mit Ausnahmegenehmigung und Patienten registriert. Im Foyer wird kontaktlos Fieber gemessen und geprüft, ob Sie als Patient ein Anliegen bzw. einen Termin haben oder eine eingetragene Besuchsperson sind. Um das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum betreten zu können,  muss eine Selbstauskunft ausgefüllt werden. Das Formular kann schon vorab auf dieser Seite (nebenstehend) heruntergeladen und ausgefüllt mitgebracht werden.
Stellen Sie sich wegen dieser Formalitäten bitte auf eine Wartezeit am Eingang ein und kalkulieren Sie diese mit ein, wenn Sie einen Termin haben. 

Nur Patienten der Mammographie und der Praxis für Nuklearmedizin gelangen durch den Eingang in Haus R zu ihren Zielen. Andere Eingänge sind derzeit für Besucher geschlossen.

Wir verstehen, dass das Prozedere Zeit kostet und aufwendig für jeden Einzelnen ist. Dennoch ist es unsere Pflicht als Krankenhaus, unsere Patienten und Mitarbeitenden so gut wie möglich zu schützen. Um das Risiko der Ansteckung gering zu halten, ist es uns ein wichtiges Anliegen, dass alle Maßnahmen befolgt werden. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Welche Hygieneregeln sind einzuhalten?

Das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum darf nur mit einer Mund-Nasen-Bedeckung betreten werden. Außerdem ist es wichtig, sich an die geltende Abstandsregel zu halten und sich die Hände am Eingang sowie beim Betreten und Verlassen von Stationen zu desinfizieren.

Warum? Das Virus wird durch eine Schmier- und Tröpfcheninfektion übertragen. Dies geschieht durch Niesen, Husten oder Händeschütteln. Die Schutzmaßnahmen werden deshalb als „AHA“-Regeln zusammengefasst: Abstand, Hygiene, Alltagsmaske.

Halten Sie zu anderen Personen einen Mindestabstand von 1,5 Metern, um das Virus nicht zu verbreiten. Weiterhin ist es wichtig, sich gründlich die Hände mit Seife zu waschen und sie bei Bedarf zu desinfizieren. Husten und niesen Sie in Ihre Armbeuge und fassen Sie sich nicht ins Gesicht.

Eine Mund-Nasenbedeckung wurde 2020 zu unserem wichtigsten Alltagsgegenstand. Beim Einkaufen und im Personennahverkehr ist es Pflicht, eine (Alltags-)Maske zu tragen - ebenso im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum. Nicht nur die Besucher sind angehalten, sich und andere mit einer Mund-Nasen-Bedeckung zu schützen, auch das Personal des Klinikums trägt im Haus eine Maske. Bei der Arbeit am Patienten ist ohnehin ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz vorgeschrieben.

Wie hat sich das Klinikum auf Corona-Patienten eingestellt?

Das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum hält nach wie vor einen Isolierbereich vor für die Unterbringung von Patienten mit Verdacht auf COVID-19 und mit bestätigter Erkrankung. Er ist im Mai zwar aufgrund geringerer Fallzahlen verkleinert worden, aber voll funktionstüchtig. Dazu gehört auch ein isolierter Bereich der Intensivstation für beatmungspflichtige Patienten mit Verdacht auf COVID-19 und bestätigter Infektion.

Sollte es eine größere Anzahl von Verdachtsfällen und bestätigten COVID-19-Patienten geben, kann das Personal im Isolierbereich kurzfristig wieder aufgestockt und der Bereich bei Bedarf auch wieder vergrößert werden.

Soweit möglich sind die Lagerbestände mit Hygienematerialien deutlich erhöht worden, besonders die persönliche Schutzausrüstung. Da es zum Teil immer wieder Engpässe bei Lieferungen gibt, hat das Klinikum in den vergangenen Monaten verstärkt nach weiteren möglichen Lieferanten, aber auch nach Alternativen bei der Schutzausrüstung gesucht, zum Beispiel Mehrweg-Artikel.

Was sind die Symptome und wie erfolgt die Ansteckung?

Nach derzeitigen Erkenntnissen des Robert-Koch-Instituts (RKI) variieren die Krankheitsverläufe sowie die vorherigen Symptome stark. Einige Infizierte bleiben symptomlos, andere erkranken an schweren Pneumonien bis zu Lungenversagen und Tod. Die häufigsten Symptome sind zum jetzigen Zeitpunkt Husten und Fieber, Betroffene berichten oft auch von Geruchs- und Geschmackslosigkeit. Durchschnittlich vergehen nach der Infektion mit dem Virus fünf bis sechs Tage, bis sich Symptome zeigen. Es kann jedoch auch bis zu 14 Tage dauern.

Das RKI unterscheidet, ob eine Person, die als ansteckend gilt,  zum Zeitpunkt der Übertragung bereits erkrankt (symptomatisch) war, sie noch keine Symptome entwickelt hat (präsymptomatisches Stadium) oder ob sie auch weiterhin keine Symptome zeigt (asymptomatische Infektion). Bei infektiösen Personen beginnt die Ansteckungsgefahr innerhalb von ein bis zwei Tagen vor Ausbruch der Symptome. Dennoch gelten alle drei Symptom-Typen als ansteckend. Asymptomatische Personen spielen jedoch eine untergeordnete Rolle bei der Ansteckung.

Genaueres zu den Symptomen und zum Verlauf einer Ansteckung finden Sie auf den Seiten des RKI.

 

Wo melde ich mich bei Verdacht einer Corona-Infektion?

Wenn Sie einen Verdacht auf eine Infektion bei Ihnen oder einer engen Kontaktperson feststellen oder gar Symptome aufweisen, melden Sie sich bitte umgehend und nur per Telefon bei Ihrem Hausarzt, um eine weitere Übertragung des Virus auszuschließen. Er wird das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen und Sie womöglich an ein Abstrichzentrum überweisen.

Bitte beachten Sie, dass die Kliniken nicht erste Anlaufstelle bei Verdacht einer Infektion sind. Suchen Sie bitte nur im Notfall die Notfallambulanz des Klinikums auf und schützen Sie dabei sich und andere mit einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Menschen, die nur leichte Symptome aufweisen, sollten sich in Quarantäne begeben, wie bei einer Erkältung verfahren und die Krankheit zu Hause auskurieren.

Wann ist ein Corona-Test nötig und wo bekomme ich ihn?

Ein Test ist erforderlich, wenn bekannt ist, dass Sie in den vergangenen 14 Tagen Kontakt zu einer positiv auf das Coronavirus getesteten Person hatten. In der Regel werden diese Tests durch das zuständige Gesundheitsamt angewiesen. Wenn Sie selbst an Symptomen leiden, die auf eine COVID-19-Erkrankung hinweisen, entscheidet Ihr Hausarzt. Der Abstrich wird entweder beim Hausarzt oder in einem Abstrichzentrum vorgenommen. Das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum führt keine Corona-Tests für die Allgemeinheit durch.

Kommt es zu einer Testung, so wird Ihnen eine Probe aus den oberen und/oder tiefen Atemwegen entnommen. Dies passiert meist durch einen Abstrich von dem Nasen-, Mund- und Rachenbereich oder von ausgehustetem Sekret. Anschließend wird die Probe in ein Diagnostiklabor geschickt. Dieses prüft mit einem speziellen Verfahren, ob eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegt.

Genauere Informationen zur Testung finden Sie auf den Seiten des RKI.

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