MEDIZINISCHES VERSORGUNGSZENTRUM
BETHESDA KLINIK (GERIATRISCHE REHABILITATION)
Kristina Valentinova Cholakova (l.) und Nele Grabowski demonstrierten die richtige Inhalationstechnik bei einem Asthma-Anfall.
Kinderklinik nimmt Fachkräften in Einrichtungen Ängste
Kinder mit chronischen Erkrankungen wie Asthma, Epilepsie, Allergien oder Diabetes können dank moderner Medizin in der Regel ein normales Leben führen. Für Notfälle im Alltag haben viele von ihnen Notfallmedikamente dabei. Doch was kann und sollte ich als Lehrer, Erzieher oder Schulsozialarbeiter tun, wenn so ein Notfall eintritt? Wie reagiere ich zum Beispiel bei Bewusstlosigkeit durch Unterzuckerung, einem epileptischen Anfall, einem anaphylaktischen Schock durch eine Allergie? „Wie man sich in solchen Situationen verhält, sorgt in Schulen und Einrichtungen oft für Angst und Unsicherheit. Deshalb wollen wir informieren, aufklären, Ängste nehmen“, sagte Dr. med. Sven Armbrust, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am DBK, zum Auftakt der ersten Veranstaltung „Chronische Erkrankungen in der Pädagogik“.
Mehr als 40 Fachkräfte, die täglich Kinder betreuen, hatten sich für die Weiterbildung angemeldet, bei der rechtliche Fragen besprochen und wichtige Informationen zu Asthma, anaphylaktischem Schock, Diabetes und Epilepsie gegeben wurden. Ganz praktisch konnten die Teilnehmenden nach kurzen Vorträgen sehen und ausprobieren, wie gängige Notfallmedikamente verabreicht werden.
Die Nachfrage war so groß, dass nicht alle Interessenten berücksichtigt werden konnten und bereits eine weitere Veranstaltung in Planung ist. Wer sich dafür interessiert, kann sich per E-Mail an kjm-sek2{at}dbknb.de im Sekretariat der Kinderklinik melden.
Bei Dr. med. Katrin Winter (r.) erfuhren die Teilnehmer, was bei einem anaphylaktischen Schock zu tun ist und wie in einer solchen Situation ein Adrenalin-Pen angewendet wird. Foto: DBK